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Brexit: Sorgen um die Zukunft von Erasmus

Brexit: Sorgen um die Zukunft von Erasmus
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Von Stefan Grobe
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Studenten und Universitäten befürchten ein Ende des populären Programms in Großbritannien

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Der Brexit macht Studenten und Universitäten in ganz Europa Sorgen.

Das Ende des Austauschprogramms Erasmus+ in Großbritannien liegt in der Luft.

In Brüssel, an der Freien Universität, ist die Zahl der Bewerber für einen Studienaufenthalt an einer britischen Uni nicht wesentlich zurückgegangen. Aber:

"Wir müssen anfangen, uns nach neuen Partnern umzusehen, sollte es einen harten Brexit geben, etwa Kanada oder Irland. Und für einige unserer Studenten könnten skandinavische Länder eine Alternative sein. Schade, dass es nicht länger Großbritannien ist", sagt Vize-Rektorin Kristin Bartik.

Eine Londoner Studentin in Brüssel hält einen harten Brexit für schlecht für beide Seiten.

"Wenn die Brexit-Verhandlungen scheitern, wäre das nicht nur ein Verlust für Großbritannien, sondern für ganz Europa. Die Menschen wollen Englisch lernen und kommen dazu in mein Land. Das Ganze ist beschämend."

Der konservative britische Europa-Abgeordnete Daniel Dalton will das Austauschprogramm beibehalten, wenn man sich über die Finanzierung einigt:

"Die britische Regierung will Erasmus+ unter denselben Bedingungen beibehalten. Natürlich wird es Fragen über die Finanzierung geben. Es kommen mehr europäische Studenten nach Großbritannien als britische Studenten nach Europa, deswegen sind die britischen Kosten oft höher. Das muss also diskutiert werden. Aber im Prinzip wollen wir, dass Erasmus+ weitergeht."

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