EU-Spitzen verurteilen Terroranschlag von Wien scharf

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Copyright CHRISTOPHE PETIT TESSON/AFP
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Von Ana LAZARO
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Macron und Merkel betonen Solidarität mit Österreich und gemeinsamen Kampf gegen Terror und islamistische Ideologie.

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Führende europäische Politiker haben den Terroranschlag von Wien am Dienstag scharf verurteilt.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb sich in der österreichischen Botschaft in Paris in ein Kondolenzbuch ein. Er gedachte der betroffenen Familien und bemerkte zum radikalen Islamismus:

"Ich denke auch daran, was Wien in der Geschichte Europas bedeutet - eine Metropole der Kultur und der Emanzipation, die unsere Werte verkörpert. Dieser Anschlag hat nichts Unschuldiges sondern bezeugt den Willen unserer Feinde, Europa anzugreifen als ein Land der Freiheit, der Kultur und der Werte. Wir werden diesem Willen nichts zugestehen."

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen verurteilte "diese abscheuliche Tat auf das Schärfste", und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, "der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind.

Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf".

Der islamistische Terror hat seit September Europa erneut ins Zielvisier genommen. Vier Anschläge waren seitdem zu verzeichnen, drei davon in Frankreich, darunter die Enthauptung eines Lehrers.

Experten drängen darauf, das Problem an der Wurzel anzugehen, so der Claude Monique vom ESISC Institut in Brüssel:

"Europa hat leider erst sehr spät begriffen, dass es nicht reicht, den Terrorismus allein zu bekämpfen. Die Ideologie, die dahinter steht, in der der Terror wurzelt, nämlich der politische Salafismus, muss angegangen werden."

Präsident Macron hat in Frankreich mit dem sogenannten "Separatismus-Gesetz" ein Schritt in diese Richtung getan, aber nicht alle Länder Europas sind von diesem Weg überzeugt.

Journalist • Andreas Rogal

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