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EU will Pandemie-Vorbeugung stärken

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Von Stefan GrobeChristopher Pitchers
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Die EU will künftige grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen besser in den Griff kriegen. Um zu verhindern, dass sich eine lokale Epidemie zu einer globalen Pandemie auswächst, ruft die EU-Kommission eine neue Behörde namens HERA ins Leben.

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Die Pandemie ist alles andere als vorbei, die Welt bleibt den Attacken von Covid-Varianten ausgesetzt. Die EU will künftige grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen besser in den Griff kriegen.

Um zu verhindern, dass sich eine lokale Epidemie zu einer globalen Pandemie auswächst, ruft die EU-Kommission eine neue Behörde namens HERA ins Leben. Diese soll gesundheitliche Notstände in Zukunft verhindern, gefährliche Erreger schneller entdecken sowie zügig und grenzüberschreitend darauf reagieren.

Investitionen in das Gesundheitswesen seien eine Investition in die Zukunft, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides bei der Vorstellung HERAs in Brüssel.

HERA werde bis 2027 mit einem Budget von sechs Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt ausgestattet.

Damit stünden den verschiedenen EU-Gesundheitsbehörden insgesamt 30 Milliarden zur Verfügung.

Unter der Schirmherrschaft HERAs sollen auch die entsprechenden nationalen Behörden enger zusammenarbeiten. Das bei der EU-Kommission angesiedelte neue Amt soll Risikoeinschätzungen vornehmen sowie den Ausbau von Industriekapazitäten bei Medikamenten unterstützen.

Zu Beginn der Krise habe die EU nicht die notwendige industrielle Kapazität gehabt, räumte Binnenmarktkommissar Thierry Breton ein. Diese Kapazitäten hätten dann Schritt für Schritt geschaffen werden müssen. Das habe die EU getan, und das habe funktioniert.

Seit Ende 2019 sind an der Covid-Pandemie weltweit mehr als 4,6 Millionen Menschen gestorben. Für die Zukunft der EU ist es entscheidend, nicht länger von Gesundheitskrisen überrascht zu werden. Bleibt die Herausforderung, sich auf das Unerwartete vorzubereiten.

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