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Heute Nacht leuchtet der Himmel: Bis zu 23 Sternschnuppen pro Stunde über Europa

Perseiden-Schauer über der Schweiz im August 2024
Perseiden-Schauer über der Schweiz im August 2024 Copyright  Gian Ehrenzeller/Keystone via AP
Copyright Gian Ehrenzeller/Keystone via AP
Von Kirsten Ripper & Euronews mit APTN, ARD Alpha, Watson
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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An diesem 22. April werden die meisten Sternschnuppen gegen 22 Uhr erwartet, aber auch danach kann das Himmelsspektakel noch sehr gut beobachtet werden.

Achtung Himmelsspektakel: Besonders viele Sternschnuppen sind an diesem 22. April vor und nach 22 Uhr am Nachthimmel über Deutschland und ganz Mitteleuropa zu beobachten. Zum Höhepunkt gibt es nämlich zwischen 14 und 23 Sternschnuppen pro Stunde. Diese vielen Meteore gehören zum Schauer der Lyriden, der auch einige Stunden später noch besonders gut zu sehen sein könnte.

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Um 22 Uhr ist der Himmel schon fast komplett dunkel, was das Beobachten auch schwacher Meteore dank der derzeit geringen Strahlkraft des Mondes begünstigt. Aktuell gibt es nur eine kleine Mondsichel im Westen.

Auch etwa 30 Stunden nach dem absoluten Höhepunkt der Lyriden sind noch sehr viele Sternschnuppen unterwegs, wie ARD Alpha erklärt, manchmal auch länger. Erst gegen 5 Uhr sind sie in der Dämmerung kaum mehr zu erkennen.

Sternschnuppen sind winzig, meist kleiner als ein Sandkorn. Da sie mit hoher Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde unterwegs sind und auf die Erdatmosphäre treffen, wird die Luft bei ihrem Verglühen elektrisch aufgeladen. Dieses Leuchten, das beim Verglühen entsteht, trägt den Namen Meteor.

Dagegen ist ein Meteorit ein Stück eines Meteoroiden oder Asteroiden, das beim Eintreten in die Atmosphäre nicht vollständig verglüht und auf der Erde aufschlägt. Zuletzt hatte ein Meteorit ein Haus in Koblenz in Rheinland-Pfalz getroffen.

Doch keine Angst: vom Meteorenschauer der Lyriden geht keine Gefahr aus.

Was sind die Lyriden?

Die Lyriden werden zu den ältesten dokumentierten Meteorströmen gezählt. Sie entstehen, wenn die Erde auf ihrer Bahn die Staubspur des Kometen C/1861 G1, der auch den Namen "Thatcher" trägt, kreuzt. Die winzigen Partikel dieses Staubs verglühen als Meteore beim Eintritt in die Erdatmosphäre und erzeugen so die hellen Lichtspuren am Himmel.

Ihren Radianten - also ihren Ursprungsort - haben die Lyriden im Sternbild der Leier, die auf Lateinisch "Lyra" genannt wird. Zum Sternbild der "Lyra" gehört einer der hellsten Sterne am Nachthimmel: die Wega.

Bei Hobby-Astronomen und -Astronominnen wohl bekannter als die Lyriden, die im Frühling vorkommen, sind die Perseiden im Sommer.

Die sogenannten Perseiden gehören zum Sternbild Perseus.

Fast ideale Wetterbedingungen

Über weiten Teilen Europas bleibt der Himmel in der kommenden Nacht sternenklar. Nur im hohen Norden Deutschlands könnte es Hochnebelfelder von der Ostsee her geben.

Allerdings wird es auch recht kalt mit Temperaturen zwischen +6° Celsius an den Küsten und bis zu -1° Grad Celsius weiter südlich. In Süddeutschland und im Alpenraum muss mit Bodenfrost gerechnet werden.

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