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Augen gen Himmel: Jetzt regnet es Sternschnuppen - 150 pro Stunde

Himmelsgucker können sich auf einen besonders schönen Meteorstrom am Wochenende freuen
Himmelsgucker können sich auf einen besonders schönen Meteorstrom am Wochenende freuen   -   Copyright  Bill Ingalls/(NASA/Bill Ingalls) For copyright and restrictions refer to - http://www.nasa.gov/multimedia/guidelines/index.html
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150 Sternschnuppen pro Stunde sollen an diesem Wochenende am Firmament zu sehen sein, und zwar in der Nacht von Sonntag auf Montag. Für Arbeitnehmer ein ungünstiger Zeitpunkt. Aber auch am Samstagnacht lohnt sich die Suche am Himmel schon.

Die sogenannten Geminiden zählen zu den schönsten Meteorströmen des Jahres. Zu unrecht sind die Geminiden viel weniger populär als die Persiden im August. Das mag vor allem an den Außentemperaturen in den Wintermonaten liegen, denn hinsichtlich ihres Sternschnuppenreichtums stehen sie den Persiden in nichts nach.

In diesem Jahr sind die Voraussetzungen für die Beobachtung der Geminiden besonders gut, denn es ist Neumond und somit kein störendes Mondlicht am Nachhimmel.

Höhepunkt Sonntagnacht um zwei Uhr

Außerdem sind die Geminiden deshalb gut zu beobachten, weil ihr Meteorstrom, anders als andere, ein sogenanntes breites Maximum hat, die Sternschnuppen also über viele Stunden unterwegs sind und deshalb über einen längeren Zeitraum zu sehen sind.

Die Zwillinge gehen bereits in den Abendstunden am Osthimmel auf, daher ist die ganze Nacht über mit Sternschnuppen zu rechnen, wie die Vereinigung der Sternfreunde auf ihrer Seite mitteilt. Das Maximum ist allerdings erst gegen zwei Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag zu erwarten.

Aber auch wenn es bereits am Samstag einige Sternschnuppen geben wird, in der Nacht des Maximums sind erfahrungsgemäß die helleren Sternschnuppen unterwegs.

Das Sternbild Zwillinge stehe links oberhalb vom Orion und sei der scheinbare Ausgangspunkt der Sternschnuppen. Im Lauf der Nacht wandert das Sternbild Richtung Nordwesten.

Der Grund für das Himmelsphänomen sei, dass die Erde eine kosmische Staubwolke durchquere, die möglicherweise von einem zerbrochenen Asteroiden stamme. Trümmerteile verglühten dabei in der Erdatmosphäre.

Sternenklarer Himmel leider nicht in Sicht

Ein sternenklarer Himmel ist laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) leider nicht in Sicht. Weniger Wolken könnte es am ehesten am Alpenrand und im Südwesten geben, ansonsten werden Wolkendecken mit wengen Lücken vorausgesagt. Darüber hinaus könnten im Süden und Südwesten Nebel die Sicht beeinträchtigen.