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4 Deutsche sterben bei Flugzeugabsturz in Namibia

SYMBOLBILD. Jobys autonome Flugtechnologie Superpilot steuert eine Cessna 208 während der REFORPAC 2025.
SYMBOLBILD. Jobys autonome Flugtechnologie Superpilot steuert eine Cessna 208 während der REFORPAC 2025. Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Nela Heidner
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ein seit Sonntag vermisstes Kleinflugzeug ist abgestürzt. Alle vier Insassen kamen ums Leben, darunter drei deutsche Touristen und der deutsche Pilot.

Eine Cessna 210 ist am 10. Mai gegen 11 Uhr in Hammersdal in der Hardap-Region abgestürzt.

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Die Hardap-Region liegt im zentral-südlichen Namibias und ist eine eher trockene, wüstenartige Gegend, die zum Teil von der Namib-Wüste geprägt ist.

Nach Angaben der namibischen Flugunfallbehörde (DAAI) fing das Flugzeug Feuer und brannte vollständig aus. Niemand überlebte den Unfall. An Bord waren drei deutsche Touristen sowie der deutsche Pilot, der für Desert Air tätig war.

Namibias Luftfahrtunternehmen Desert Air bietet vor allem Charter- und Taxiflüge mit Kleinflugzeugen anbietet. Das Unternehmen verbindet dabei häufig abgelegene Orte, die nicht oder nur selten von Linienflügen bedient werden. Zudem kommen die Maschinen auch für touristische Rundflüge über Wüsten- und Landschaftsgebiete zum Einsatz.

Offenbar 5 Minuten vor der Landung abgestürzt

Das Flugzeug war südöstlich des internationalen Flughafens Hosea Kutako gestartet und befand sich auf dem Weg nach Keerweder in der Hardap-Region.

Da der Flug in niedriger Höhe stattfand, bestand kein Funkkontakt zur Flugsicherung. Desert Air konnte die Maschine jedoch per Tracker verfolgen – bis rund fünf Minuten vor der erwarteten Landung. Dann fiel das Signal aus. Ermittler gehen davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt der Absturz erfolgte. Das Wrack wurde am Montagmorgen gegen 9.15 Uhr Ortszeit gefunden.

Zur Identität der Opfer gab die namibische Behörde zunächst keine weiteren Details bekannt. Die Ermittlungen werden von der Directorate of Aircraft Accident Investigation (DAAI) geführt. Der Chef von Desert Air, Willem de Wet, sagte: "Wir sprechen den Familien, Freunden und Angehörigen unser tiefstes Mitgefühl aus. Alle bei Desert Air sind zutiefst erschüttert."

Die Ursache des Absturzes ist bislang ungeklärt, die Untersuchungen dauern an.

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