Nach einem Notruf, nach dem sich ein Mann mit einer Waffe in einer Bar aufgehalten haben soll, rückte ein massives Polizeiaufgebot an. Weite Teile der Umgebung in der Innenstadt wurden abgeriegelt.
Wegen einer möglichen Bedrohungslage hat die Polizei am Dienstagvormittag Teile der Rendsburger Innenstadt in Schleswig-Holstein gesperrt. Hintergrund waren nach Informationen der Kieler Nachrichten Hinweise, dass sich mehrere Personen in einer Bar aufhalten und eine Schusswaffe im Spiel sein könnte.
Demnach hatte sich ein Mann mit einer Waffe in der Bar verschanzt.
Zahlreiche schwer bewaffnete Polizeikräfte mit Maschinenpistolen, Helmen und schweren Schutzschilden waren im Einsatz. Der Bereich wurde weiträumig für Passanten gesperrt.
Nach Angaben der Polizei gibt es keine Schwerverletzten. Mehrere Rettungskräfte sind jedoch weiterhin vor Ort im Einsatz. Wie viele Menschen von dem Vorfall betroffen sind, ist bislang unklar. Ein 22-jähriger syrischer Staatsbürger wurde nach Polizeiangaben vorläufig festgenommen. Zudem werden Zeugen befragt. Eine Schusswaffe wurde zunächst nicht gefunden.
Nähere Informationen lagen von der Polizei zunächst nicht vor. Die Polizei hält den Bereich weiter abgesichert und untersucht die Hintergründe des Geschehens.