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100 Millionen Touristen bis 2030: USA starten Reise-Offensive in Europa

Nick Adams
Nick Adams Copyright  AP Photo
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Von George Dimitropoulos & euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Im Exklusivinterview mit der griechischen Euronews-Redaktion erklärt US-Tourismusbeauftragter Nick Adams die Pläne Washingtons, bis 2030 jährlich 100 Millionen internationale Gäste anzuziehen. Dabei setzen die USA auf Großereignisse, neue Reiseangebote und eine engere Zusammenarbeit mit Europa.

Die USA wollen ihre touristischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Griechenland und Europa ausbauen. Im Fokus stehen dabei Kreuzfahrten, kultureller Austausch und neue Reiseangebote. Sie gelten als zentrale Bausteine der amerikanischen Tourismusstrategie. Das erklärte Nick Adams, Sonderbeauftragter der US-Regierung für Tourismus, im Gespräch mit Euronews.

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Adams hat familiäre Wurzeln in Griechenland. Nach seinen Angaben will Washington die USA als führendes Reiseziel weltweit weiter stärken. Rückenwind erhofft sich die Regierung von einer Reihe großer internationaler Sportereignisse, darunter die Fußball-Weltmeisterschaft, die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sowie die Winterspiele 2034 in Salt Lake City. Z

Zugleich verfolgt die US-Regierung das Ziel, bis 2030 jährlich 100 Millionen internationale Besucher ins Land zu holen. Dafür sollen die touristische Infrastruktur ausgebaut und die Angebote für Reisende verbessert werden.

"Amerikanische Einzigartigkeit" und Verständnis von Gastfreundschaft

Adams verbindet die "amerikanische Einzigartigkeit" mit wirtschaftlichem Erfolg, individuellen Aufstiegschancen und dem Ideal der Freiheit. Die USA bezeichnet er als "Land der Freiheit und der Mutigen".

"In den Tausenden Jahren der Menschheitsgeschichte hat es nie ein anderes Land wie die Vereinigten Staaten gegeben", sagte Adams. Zu seinen Aufgaben gehört es nach eigenen Angaben auch, die amerikanische Gastfreundschaft international stärker zu fördern und das Image der USA als Reiseziel weiter auszubauen.

USA–Europa: Gemeinsamer Weg und Tourismuskooperation

Mit Blick auf die Beziehungen zwischen den USA und Europa betont Adams die enge Verbundenheit beider Seiten. Amerikaner und Europäer seien "verschiedene Generationen derselben Familie", sagte er.

Trotz aller Unterschiede blieben die transatlantischen Beziehungen stark. Zu seinen wichtigsten Zielen zählt es, mehr Besucher aus Europa für Reisen in die USA zu gewinnen. Dabei solle jeder Gast das Gefühl haben, willkommen zu sein und die USA aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. "Jeder Besucher soll wie ein Gast behandelt werden, der unser Land zum ersten Mal sieht", so Adams.

Nick Adams, Sonderbeauftragter des Präsidenten für amerikanischen Tourismus, Einzigartigkeit und Werte
Nick Adams, Sonderbeauftragter des Präsidenten für amerikanischen Tourismus, Einzigartigkeit und Werte AP Photo

Tourismus, Werte und Reiseerlebnis

Adams sieht die "traditionellen Werte" der USA auch im Tourismus verankert. Gastfreundschaft, Lebensfreude und das Ziel, Besuchern unvergessliche Erlebnisse zu bieten, seien zentrale Bestandteile des amerikanischen Selbstverständnisses.

Die USA wollten Reisenden ein besonderes Angebot machen – von spektakulären Naturlandschaften über pulsierende Metropolen bis hin zu einer vielfältigen Kultur- und Freizeitszene. Dabei gehe es auch um Innovation und einen stetigen Ausbau der Servicequalität. Ziel sei es, den Aufenthalt für internationale Gäste so attraktiv wie möglich zu gestalten und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Globaler Wettbewerb: Ziel sind 100 Millionen Gäste

Auch im globalen Wettbewerb um Reisende setzen die USA auf Wachstum. Nach Einschätzung von Adams wird die bevorstehende Serie internationaler Sportgroßereignisse zu einem wichtigen Impuls für den Tourismussektor.

Die Fußball-Weltmeisterschaft, die Olympischen Spiele in Los Angeles und weitere Großveranstaltungen könnten Millionen zusätzliche Besucher ins Land bringen. Bis 2030 will die US-Regierung die Zahl der internationalen Gäste auf 100 Millionen pro Jahr steigern. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit europäischen Staaten und anderen internationalen Partnern weiter ausgebaut werden.

Tourismus als verbindende Kraft

Zum Abschluss betont Adams die verbindende Kraft des Tourismus. Reisen bringe Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen zusammen und fördere den internationalen Austausch.

Der weltweite Wettbewerb im Tourismussektor sei dabei ein Antrieb für Innovationen, moderne Infrastruktur und bessere Angebote für Reisende. Davon profitierten Urlauber durch neue Flug- und Kreuzfahrtverbindungen, verbesserte Dienstleistungen und vielfältigere touristische Erlebnisse. "Tourismus ist eine Kraft, die Völker verbindet", sagte Adams.

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