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Frankreich stöhnt unter extremer Hitze

Paris, 19. Juni 2026 (AP Photo/Emma Da Silva)
Paris, 19. Juni 2026 (AP Photo/Emma Da Silva) Copyright  AP Photo
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Von Romain Gutkind mit AFP
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Fast zwei Drittel Frankreichs stehen unter Hitzealarm der Stufe Orange. In Paris bleiben Parks nachts offen, Schulen und Baustellen passen sich an, die Temperaturen steigen weiter.

Die aktuelle Hitzewelle in Frankreich könnte in Dauer und Stärke an jene von August 2003 (Quelle auf Französisch) heranreichen. Damals erlebte das Land die schlimmste Hitzeperiode seit mehr als einem halben Jahrhundert. Zwischen dem ersten und dem 20. August starben über 14.800 Menschen mehr als üblich.

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In diesem Jahr rufen Städte wie Biarritz oder Limoges gefährdete Personen dazu auf, sich in kommunale Register eintragen zu lassen. So wollen die Kommunen in Kontakt bleiben und prüfen, ob die Betroffenen alles Nötige haben, um die extremen Temperaturen zu überstehen.

Die Hitze hält sich an diesem Wochenende über dem französischen Festland. Am Samstag steigen die Temperaturen überall über 30 Grad, am Sonntag könnten sie die Marke von 40 Grad erreichen.

60 Départements stehen inzwischen unter orangefarbener Hitzewarnung, rund 41 Millionen Menschen im Land sind von der Hitzewelle betroffen.

In Paris sind die Parks inzwischen rund um die Uhr geöffnet. Bürgermeister Emmanuel Grégoire stellt zudem die für Sonntag geplante Fête de la musique infrage. „Die Kombination aus Alkohol, Hitze und Nähe zum Wasser sind drei Risikofaktoren, die nicht gut zusammenpassen. Wir würden daher gern mindestens einen dieser drei Faktoren ausschalten, aber wir werden sehen, in welche Richtung wir gehen“, sagte er am Freitagabend.

Der Pariser Polizeipräfekt Patrice Faure hat die Absage von 11 für das Wochenende geplanten Freiluftsportveranstaltungen verlangt. Im ganzen Land passen Schulen und Baustellen ihre Arbeitszeiten an oder schließen ganz.

Die drückende Hitze schlägt auch auf die Luftqualität. In vielen Ballungsräumen kommt es zu Episoden mit erhöhter Ozonbelastung.

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