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Frankreich meldet rund 1.000 Hitzetote bei Extremtemperaturen

Der Pariser Louvre schließt wegen der Hitzewelle bis zu diesem Sonntag früher. 27. Juni 2026
Der Pariser Louvre schließt wegen der Hitzewelle bis zu diesem Sonntag früher. 27. Juni 2026 Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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In Teilen Frankreichs sind die Temperaturen diese Woche über 40 Grad gestiegen. Kliniken und Rettungsdienste geraten wegen vieler Notrufe unter Druck.

In Frankreich sind seit Mittwoch rund 1.000 mehr Menschen gestorben als normalerweise in diesem Zeitraum. Grund sind die anhaltend extremen Temperaturen.

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"Seit dem 24. Juni wurden nach noch nicht konsolidierten Zahlen rund 1.000 zusätzliche Todesfälle registriert, verglichen mit den Todesfällen in den Vormonaten", teilte Santé Publique France an diesem Sonntag mit.

Besonders betroffen sind Gebiete mit roter Hitzewarnung, vor allem Île-de-France, Nouvelle-Aquitaine, die Bretagne, Centre-Val de Loire, die Normandie und Pays de la Loire. Die Behörde erklärte, dass 85 % der Verstorbenen 65 Jahre und älter waren.

In Teilen Frankreichs kletterten die Temperaturen in dieser Woche über 40 °C. Das setzte Krankenhäuser und Rettungsdienste stark unter Druck, die Zahl der Notrufe stieg deutlich.

Mehr als 30 Départements standen einen Großteil der Woche unter roter Hitzewarnung. Am Mittwoch erlebte das Land nach Angaben der Behörden den heißesten Tag seiner Geschichte: Die durchschnittliche 24-Stunden-Temperatur lag bei 30 °C.

In Paris untersagten die Behörden am Wochenende den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit, um die Rettungsdienste zu entlasten. Die für Samstag geplante Pride-Parade verschoben sie ebenfalls. Auch der Eiffelturm und das Louvre-Museum schließen derzeit wegen der Hitze früher als sonst.

Viele Menschen suchen in Parks und an den Kanälen der Stadt Abkühlung. Die Behörden warnen jedoch vor den Gefahren unbeaufsichtigten Schwimmens, nachdem am Freitagabend ein Mann im Canal Saint-Martin ertrank.

"Wir haben es schon gesagt und wir sagen es noch einmal: Schwimmen außerhalb der Zeiten, in denen beaufsichtigtes Baden erlaubt ist, und außerhalb der überwachten Zonen ist gefährlich", schrieb Emmanuel Grégoire, der Bürgermeister von Paris, auf X.

Der Ligue-2-Fußballer Kenzo Kies starb ebenfalls, nachdem er Berichten zufolge während der Hitzewelle in der Rhône ertrank.

Sein Verein Guingamp bekundete in einer Mitteilung seine Trauer über den Tod des 21-Jährigen. Der Familie von Kies und allen Angehörigen sprach der Verein sein Beileid aus und versicherte ihnen seine volle Unterstützung.

Auch in anderen Teilen Europas sind die Temperaturen in den vergangenen Tagen in die Höhe geschossen.

Das Vereinigte Königreich verzeichnete am Freitag den heißesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen. Der nationale Wetterdienst Met Office teilte mit, vorläufige Daten hätten für das Dorf Santon Downham in der Grafschaft Suffolk einen Höchstwert von 37,3 °C angezeigt.

Auch in Spanien und Deutschland kletterten die Temperaturen über 40 °C.

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