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Argentinien droht FIFA-Strafe wegen 'Las Malvinas'-Banner

Argentiniens Giovani Lo Celso hält neben Mitspieler Nicolas Otamendi ein Banner mit der Aufschrift „Die Malwinen sind argentinisch“.
Argentiniens Giovani Lo Celso hält neben Mitspieler Nicolás Otamendi ein Transparent mit der Aufschrift „Die Malwinen sind argentinisch“. Copyright  AP Photo
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Von Simon Ormiston
Zuerst veröffentlicht am
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WM: Argentinische Spieler halten nach 2:1 gegen England Transparent zu den umstrittenen britischen Falklandinseln hoch.

Argentinien riskiert nach dem Halbfinalsieg gegen England eine Strafe, weil die Spieler ein Transparent zeigten, das den Anspruch des Landes auf die Falklandinseln unterstützte.

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Der Titelverteidiger drehte ein eins zu null und zog dank der Tore von Enzo Fernández und Lautaro Martínez zum zweiten Mal in Folge ins WM-Finale ein. Von Atlanta bis Buenos Aires wurde gefeiert.

Das Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ (Die Malwinen sind argentinisch) könnte dem argentinischen Verband nun eine Geldbuße des Weltverbands einbringen.

Bereits 2014 musste der argentinische Fußballverband 30.000 Schweizer Franken (32.455 Euro) zahlen, nachdem Spieler vor einem Transparent mit derselben Botschaft posiert hatten. Der Vorfall ereignete sich vor einem Testspiel gegen Slowenien.

Im Stadionverhaltenskodex der FIFA, der vor Turnierbeginn veröffentlicht wurde, heißt es, „Banner, Fahnen, Flugblätter, Kleidungsstücke und andere Utensilien mit politischem, anstößigem und/oder diskriminierendem Inhalt“ seien verboten.

Die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel schrieb dazu: „Sie haben verboten, sie ins Stadion zu bringen, und vergessen, dass wir sie in unserem Blut und in unseren Herzen tragen.“

Die Falklandinseln standen 1982 im Mittelpunkt eines Kriegs zwischen dem Vereinigten Königreich und Argentinien, in dem 655 argentinische und 255 britische Soldaten ums Leben kamen.

Argentinien erhebt seit Langem Anspruch auf die Falklandinseln, die es Islas Malvinas nennt. Die Regierung argumentiert, der Archipel im Südatlantik sei 1833 rechtswidrig von Großbritannien besetzt worden.

London weist das zurück und betont, das Vereinigte Königreich übe die Souveränität aus. Bei einem Referendum 2013 stimmte die große Mehrheit der Inselbewohner dafür, ein Britisches Überseegebiet zu bleiben.

Die Vereinten Nationen unterstützen keinen der beiden Souveränitätsansprüche, fordern aber beide Regierungen immer wieder auf, die Gespräche aufzunehmen und eine friedliche Lösung zu finden.

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