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Tödliche Schüsse am Bahnhof Zoo: 30-Jähriger erschossen

ymbolfoto. Polizeibeamte sichern eine Straße in der Innenstadt von Mannheim, Deutschland, am Montag, den 3. März 2025.
ymbolfoto. Polizeibeamte sichern eine Straße in der Innenstadt von Mannheim, Deutschland, am Montag, den 3. März 2025. Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Johanna Urbancik
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ein 30-Jähriger ist in der Nacht zu Montag am Berliner Bahnhof Zoo erschossen worden. Die mutmaßlichen Täter sind auf der Flucht, eine Mordkommission ermittelt.

Ein 30 Jahre alter Mann ist in der Nacht zu Montag in Berlin-Charlottenburg erschossen worden. Die mutmaßlichen Täter sind auf der Flucht.

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Die Schüsse fielen nach Angaben der Polizei kurz vor Mitternacht auf dem Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoologischer Garten. Nach Angaben der Polizei waren die Schüsse bei einem Streit zwischen mehreren Personen gefallen. Rettungskräfte versuchten noch am Tatort, den 30-Jährigen wiederzubeleben.

Wie eine Polizeisprecherin der Deutschen-Presseagentur (dpa) mitteilte, konnten die mutmaßlichen Täter fliehen. Wie viele Schüsse abgegeben wurden, ließ die Polizei zunächst offen. Zu möglichen Hintergründen und den Beteiligten lagen am frühen Montagmorgen ebenfalls keine weiteren Angaben vor. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft übernommen, so die Berliner Polizei.

Der Bahnhof Zoologischer Garten im Berliner Westen ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt im öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt. Für viele Touristen ist er ein wichtiger Ausgangspunkt, um den westlichen Teil Berlins zu erkunden. In unmittelbarer Nähe befindet sich unter anderem der bekannte Kurfürstendamm.

In den vergangenen Tagen hatte es in Berlin bereits mehrere Vorfälle mit Schusswaffen gegeben. Am Freitagabend wurde ein 22-Jähriger vor einem Café in der Graefestraße im Kreuzberger Graefekiez angeschossen. Er musste notoperiert werden, schwebte nach Polizeiangaben jedoch nicht in Lebensgefahr, berichtet der rbb. Es war mindestens der vierte Schusswaffenvorfall in oder nahe dem Kiez in diesem Jahr. Die Mordkommission fahndet auch hier nach dem Täter und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den dortigen Fällen.

Am frühen Sonntagmorgen schossen Unbekannte laut dem Tagesspiegel zudem auf die Scheibe einer Gaststätte in Neukölln. Am selben Morgen wurde nach Angaben des Berliner Kuriers gegen 6 Uhr auf einen Friseursalon in der Stendaler Straße in Marzahn-Hellersdorf geschossen. Verletzt wurde dabei niemand. Bereits am Wochenende zuvor war laut Tagesspiegel ein 38-Jähriger in Schöneberg angeschossen worden.

Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen und den tödlichen Schüssen am Hardenbergplatz gibt es bislang nicht.

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