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Wassermangel in der EU: Jetzt an unserer Umfrage teilnehmen

Ein verlassener Kajak liegt auf dem rissigen Boden des Sau-Stausees in Vilanova de Sau; der See ist nur zu fünf Prozent gefüllt, rund 100 Kilometer nördlich von Barcelona.
Ein verlassener Kajak liegt auf dem rissigen Boden des Stausees Sau in Vilanova de Sau, der nur zu fünf Prozent gefüllt ist, rund 100 km nördlich von Barcelona. Copyright  AP Photo/Emilio Morenatti
Copyright AP Photo/Emilio Morenatti
Von Elisabeth Heinz
Zuerst veröffentlicht am
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Europa leidet auch Ende August unter Wasserknappheit. Hitze, marode Netze, Übernutzung und Verschmutzung setzen die ohnehin knappen Reserven weiter unter Druck.

Der Sommer ist zur Hälfte vorbei, doch in der gesamten EU gelten weiterhin Wasserbeschränkungen. Die neuen Hitzerekorde lassen Flüsse und Seen schneller austrocknen und verschärfen die Dürre. Die Hitze beschleunigt jedoch nur einen Mangel, den die EU seit Jahrzehnten aufbaut.

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Europa ist in hohem Maß auf Wasser angewiesen. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur (EEA) entfallen 33 Prozent des Wasserverbrauchs auf die Kühlung von Stromerzeugung, 31 Prozent auf die Landwirtschaft, 21 Prozent auf die öffentliche Versorgung und 14 Prozent auf die Industrie. Um diesen Bedarf zu decken, entnimmt die EU jedes Jahr rund 200 000 Milliarden Kubikmeter Wasser. Das übersteigt die natürliche Neubildung und lässt Grundwasser und Flüsse schrumpfen.

Niedrige Pegel erhöhen das Risiko von Verschmutzung. Sauberes, widerstandsfähiges Wasser wird dadurch noch knapper. Nach den jüngsten Daten der EEA weisen nur 37 Prozent der Oberflächengewässer in Europa einen guten oder sehr guten ökologischen Zustand auf. 29 Prozent erreichen einen guten chemischen Zustand. Hinzu kommen Verluste im Netz: Europa verliert 23 Prozent des aufbereiteten Wassers über marode Leitungen, bevor es überhaupt bei den Haushalten ankommt.

Die Wasserresilienzstrategie 2025 ist Europas Antwort auf die wachsende Wasserknappheit. Sie soll die Wasserversorgung des Kontinents klimaresilient machen und die Effizienz bis 2030 um mindestens 10 Prozent steigern. Die Strategie will Qualität und Menge der Wasserressourcen sichern, indem sie Verschmutzung und Übernutzung eindämmt. Sie setzt auf eine wasserbewusste Wirtschaft, die Abfälle und Lecks reduziert, und nutzt digitale Lösungen, um das Wassermanagement zu verbessern.

Reicht das, um Europas Wasserversorgung langfristig zu sichern? Welche Branche sollte ihren Verbrauch am stärksten senken? Unsere Umfrage ist anonym und in wenigen Sekunden ausgefüllt. Die Ergebnisse fließen in unsere europaweite XL-Berichterstattung ein – in Videos, Artikeln und Newslettern – und helfen, unsere Recherchen zu fokussieren, wenn wir untersuchen, wie Europa seine Position im Zeitalter der künstlichen Intelligenz sichern kann.

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