Bei einer Veranstaltung mit rund 3.500 Besuchern im schweizerischen Aarau sind am frühen Sonntagmorgen Schüsse gefallen. Mindestens eine Person wurde getötet, fünf weitere sind teils schwer verletzt. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Bei einer Veranstaltung mit rund 3.500 Besuchern in der Schweizer Stadt Aarau, etwa 40 Kilometer westlich von Zürich, sind am frühen Sonntagmorgen Schüsse gefallen. Eine Person wurde getötet, fünf weitere wurden teils schwer verletzt, wie die Kantonspolizei Aarau auf X bestätigte.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3 Uhr nachts während eines Raves. Augenzeugen berichteten, sie hätten die Schüsse zunächst für Feuerwerk gehalten. Auf einem Video, das die Schweizer Zeitung Blick veröffentlicht hat und das aus der Nähe des Tatorts stammen soll, sind rund zehn Schüsse zu hören.
Die Polizei fahndet nach dem bislang unbekannten Täter. "Mögliche Motive sowie die genauen Umstände der Tat sind noch unklar", teilte die Kantonspolizei mit. Zu möglichen Festnahmen oder weiteren Erkenntnissen über die Täterschaft machte sie zunächst keine Angaben.
Polizei spricht von "Sonderlage"
Die Polizei ist derzeit mit einem Großaufgebot im Einsatz, wie sie der schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte. Kurz nach 7 Uhr erklärte Pascal Wenzel, Mediensprecher der Kantonspolizei Aarau, es handle sich derzeit um eine "Sonderlage".
Die Polizei rief die Bevölkerung deshalb dazu auf, das betroffene Gebiet zu meiden.
Nach Angaben der Schweizer Blaulichtagentur BRK News kreist derzeit zudem ein Super Puma der Schweizer Armee über dem Großraum Aarau. Flugdaten zeigen mehrere Flugbewegungen der Militärmaschine rund um die Stadt. Welche konkrete Aufgabe der Hubschrauber im Zusammenhang mit dem laufenden Großeinsatz übernimmt, ist bislang nicht bekannt.
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