Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Tourismus in Coronazeiten: "Reisen ist sicher"

Von Cristina Giner  & Sabine Sans
euronews_icons_loading
Tourismus in Coronazeiten: "Reisen ist sicher"
Copyright  euronews
Schriftgrösse Aa Aa

Paradiesische Strände, Naturparks, Museen, Städte. Wer hat in der Coronakrise nicht davon geträumt, zu verreisen? Oder das eigene Land zu entdecken? Die Tourismusbranche setzt mit sicheren und nachhaltigen Reiseangeboten auf einen Neustart. Entdecken Sie die neuen Tourismus-Trends in dieser Focus-Folge.

Tourismus setzt auf Vertrauen und Sicherheit

Die Internationale Tourismusmesse, die Fitur 2021, ist die erste Präsenz-Veranstaltung der Tourismusbranche nach der Pandemie: 5000 Fachleute aus 55 Ländern haben sich in Madrid getroffen. Bei den neuen Tourismus-Trends stehen Nachhaltigkeit, ein breites Angebot und Sicherheit im Vordergrund.

"Es ist unheimlich wichtig, den Menschen Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln: Reisen ist sicher, es ist etwas, was einen persönlich bereichert", erklärt der Generaldirektor von Turespaña Miguel Sanz. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Pandemie Reisen mit negativen Gefühlen oder Erfahrungen in Verbindung bringt. Reisen bedeutet weiterhin Träumen, dafür müssen wir alles tun. Reisen bleibt eine Erfahrung, die unsere Wahrnehmung der Welt verbessert."

Spanien ist wieder offen für Touristen

In Spanien gibt es dafür unendliche Möglichkeiten. Die Region Valencia ist eine davon. Dort gibt es ein umfangreiches Angebot, um den Besucher zu begeistern:

"Wenn man in den Urlaub fährt oder verreist, taucht man in ein Leben mit einer anderen emotionalen Qualität ein", so Francesc Colomer, regionaler Sekretär für Tourismus der Region Valencia. "Genau das will die Region Valencia in der Post-Covid-Welt bieten. Es gibt ein Bedürfnis nach einer emotionalen Erholung. An diesem Punkt setzen wir an. Mit Angeboten, die Sonne und Strand bieten, aber auch mit Kultur, kulturellen Routen. Wir sind eine Region der Musiker, Festivals, Natur, Wandern, Radtourismus."

Diesen Sommer können geimpfte Touristen diese atemberaubenden Landschaften ohne Quarantäne und COVID-Tests genießen.

Abenteuer in der Ferne

Wer Abenteuer in der Ferne sucht, ist in Peru gut aufgehoben. Bei der neuen Art des Reisens kommt der Tourist mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt:

"Seit einiger Zeit geht es beim Reisen nicht nur um das Ziel, sondern auch darum, die Einheimischen und ihre Kultur kennenzulernen", sagt Claudia Cornejo, Ministerin für Außenhandel und Tourismus in Peru. "Die Pandemie hat uns verändert. Wir fahren weg, um die Welt neu zu entdecken, um neue, andere Erfahrungen zu machen, um in unserem Gegenüber das zu erkennen, was uns verbindet. Das ist das Schöne am Tourismus. Das Verreisen hat sich sicherlich verändert und die Reisedestinationen bereiten sich darauf vor."

Wie andere Länder auch hat Peru Sicherheitsmaßnahmen und Qualitätssiegel eingeführt, damit Besucher das jahrtausendealte Kultur- und Naturerbe problemlos besuchen können. Das südamerikanische Land hofft auf eine Erholung des Tourismus um 15 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Auch Guatemala lockt nach einem schwierigen Jahr wieder mit seiner atemberaubenden Natur: Touristen erwartet ein vielfältiges grünes, kulturelles und geschichtsträchtiges Angebot, so der guatemaltekische Tourismus-Minister Mynor Cordón:

"Uns ist klar, dass sich das Angebot nach und nach verändert, der Sektor bereitet sich an verschiedenen Orten darauf vor. Guatemala bietet ein einzigartiges Natur-Reiseziel mit viel Platz, es ist das Herz der Maya-Welt. Touristen erleben einzigartige Erfahrungen. Wir beachten die Sicherheitsprotokolle, damit Besucher die Natur und das grüne Guatemala sicher genießen können."

Die Coronakrise hat den weltweiten Tourismus verändert: Die Branche reagiert darauf, dass Touristen nach nachhaltigen, vielfältigen und emotional ansprechenden Reisezielen suchen.