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Twitter: Mehr russische Propaganda und Konfrontationskurs gegen westliche Medien

Twitter legt sich immer mehr mit westlichen Medien an, während Beschränkungen gegen Putin aufgehoben werden.
Twitter legt sich immer mehr mit westlichen Medien an, während Beschränkungen gegen Putin aufgehoben werden. Copyright Jeff Chiu/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa. AP
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Elon Musk setzt seinen umstrittenen Kurs für "absolute Meinungsfreiheit" auf Twitter fort. Beschränkungen gegen russische Regierungsaccounts werden aufgehoben, während freie Medien mit falschen Markierungen versehen werden.

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Twitter hat Einschränkungen gegen staatliche russische Konten aufgehoben. So werden etwa die Accounts von Wladimir Putin oder dem russischen Außenministerium wieder prominent in der Suchfunktion angezeigt.

Damit setzt der neue Twitter-Chef Elon Musk seinen umstrittenen Kurs für – wie er sagt – „absolute Meinungsfreiheit“ auf der Kurznachrichtenplattform fort. Das frühere Twitter-Management hatte die Beschränkungen gegen die russischen Konten nach Beginn des Ukraine-Kriegs eingeführt – auch um gegen Falschinformationen und russische Propaganda anzukämpfen.

Als Reaktion auf Elon Musks lockeren Kurs denkt nun Moskau darüber nach, die Twitter-Sperre in Russland aufzuheben.

"Staatlich finanziert": BBC geht gegen Twitter wegen irreführender Kennzeichnung vor

Elon Musk hatte sich jüngst auch geweigert, einen Propagandabeitrag des russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew auf Twitter zu löschen. Gleichzeitig legt er sich mit immer mehr freien Medien an.

Erst versah Twitter den Account den US-Senders NPR mit dem Label „staatlich kontrolliert“ – und änderte es nach Kritik in „staatlich finanziert“. 

Die gleiche Bezeichnung tauchte jetzt auf dem Twitter-Account der BBC auf – sehr zum Unmut des öffentlich-rechtlichen Senders, der sich nun beschwert. Man werde nicht vom Staat, sondern der britischen Öffentlichkeit finanziert. Die BBC sei „unabhängig und sei es immer gewesen.“

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