Bislang lief Alexa nur auf Smartphones und Amazons vernetzten Geräten. Wer frühen Zugang zu Alexa+ hat, kann den Chatbot jetzt im Browser nutzen.
Amazon hat am Montag mitgeteilt: Alexa, der KI-Assistent, der seit mehr als einem Jahrzehnt in die vernetzten Geräte des Unternehmens eingebunden ist, ist erstmals über den Webbrowser erreichbar.
Nutzerinnen und Nutzer mit frühem Zugang zu Alexa+, dem Premiumdienst mit generativer KI, den Amazon im vergangenen Februar gestartet hat, können den Chatbot jetzt im Browser verwenden. Voraussetzung ist die Verbindung mit ihrem Alexa.com-Konto, so das Unternehmen.
Die neue Weboberfläche bringt Amazons KI-Dienste näher an Angebote der Branchengrößen wie OpenAI, Google und Anthropic. Amazon steht zunehmend unter Druck von Aktionären, Hard- und Software zu aktualisieren, um im Zeitalter generativer KI besser zu bestehen.
Bislang war Alexa+ nur in den USA und Kanada verfügbar, auf einigen neueren vernetzten Geräten von Amazon sowie in der Alexa+-App für Mobilgeräte.
In einem Blogeintrag schrieb das Unternehmen: „Menschen entdecken, wie wertvoll KI ist und wie sie den Alltag in allen Bereichen erleichtert. Damit Alexa+ wirklich als persönlicher Assistent dienen kann, muss der Dienst überall verfügbar sein: zu Hause, auf dem Handy und jetzt auch im Web.“
Alexa+ bietet eigenständig handelnde KI-Funktionen. Nutzerinnen und Nutzer können damit Reisen und Restaurantreservierungen buchen, Wochenpläne für Mahlzeiten erstellen und Smart-Home-Geräte steuern. Der Assistent arbeitet plattformübergreifend und auf Amazon-Echo-Geräten. Er speichert frühere Chats, Vorlieben und Personalisierungen.
In den USA und Kanada erhalten Nutzerinnen und Nutzer Zugang zu Alexa+, wenn sie sich auf eine Warteliste setzen lassen oder ein neues Amazon-Echo-Gerät kaufen. Für Prime-Kunden ist der kostenpflichtige Dienst ohne Aufpreis enthalten, erklärte Amazon.
Nach Angaben des Unternehmens haben bereits zig Millionen Menschen Zugriff auf den neuen Dienst. Weitere Nutzerinnen und Nutzer sollen bald folgen.