Israel und die Emirate sperrten ihren Luftraum. Airlines wie Qatar, Emirates und Virgin Atlantic strichen oder änderten Flüge, Turkish Airlines setzte mehrere Verbindungen bis Montag aus.
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran hat am Samstag den Flugverkehr in der Region und darüber hinaus durcheinandergebracht. Millionen Flugreisende waren betroffen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Israel sperrten ihren Luftraum. Die Qatar Airways Group strich Flüge von und nach Doha.
Flugzeuge auf dem Weg nach Israel wichen auf andere Flughäfen aus. Auch Maschinen von Emirates und Etihad waren von der Sperrung des Luftraums der VAE betroffen. Beide Airlines forderten ihre Passagiere auf, den Status ihrer Flüge online zu prüfen.
Die staatliche Luftfahrtbehörde Kuwaits bestätigte, dass am Samstag eine Drohne den internationalen Flughafen des Landes getroffen hat. Mehrere Beschäftigte erlitten leichte Verletzungen. Am Passagiergebäude entstand nach ihren Angaben nur begrenzter Sachschaden. Ein Sprecher erklärte, die Behörden hätten sofort die vorgesehenen Notfallpläne aktiviert. Einsatzkräfte regelten den Vorfall und sicherten das Gelände. Kuwaitische Fluggesellschaften setzten alle Verbindungen in den Iran auf unbestimmte Zeit aus.
Auch andere Airlines aus dem Nahen Osten wie EgyptAir strichen wegen der Eskalation Flüge von Kairo nach Kuwait, Dubai, Doha, Bahrain, Abu Dhabi, Schardscha, Qassim, Dammam, Erbil, Bagdad, Amman, Beirut und Maskat.
Von Europa bis Asien setzen Airlines Flüge aus
In Europa sagte die deutsche Lufthansa bis zum siebten März Flüge zu mehreren Zielen im Nahen Osten ab, darunter Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil und Teheran. Als Grund nannte die Airline Sicherheitsbedenken. Verbindungen von und nach Dubai sowie Abu Dhabi ruhen zusätzlich bis zum ersten März.
Die niederländische KLM hatte bereits Anfang der Woche angekündigt, ab Sonntag alle Flüge von und nach Tel Aviv auszusetzen.
In Italien stoppte ITA Airways ihre Flüge von und nach Tel Aviv und meidet bis zum siebten März den Luftraum über Israel, den Libanon, Jordanien, den Irak und den Iran.
Fluggesellschaften aus Frankreich, Polen und Großbritannien setzen Flüge aus
Air France sagte Flüge von und nach Tel Aviv und Beirut am achtundzwanzigsten Februar ab. Die polnische Fluggesellschaft LOT setzte ebenfalls ihre Verbindungen nach Tel Aviv aus.
British Airways setzte wegen der angespannten Lage Flüge in die Region aus, darunter nach Tel Aviv. Virgin Atlantic sagte seinen Flug vom Flughafen Heathrow in London nach Dubai ab und kündigte an, den irakischen Luftraum zu meiden. Über den Iran flog die Airline bereits zuvor nicht.
Laut Virgin Atlantic führen alle Flüge ausreichend Treibstoff mit, um bei Bedarf kurzfristig umgeleitet werden zu können.
Turkish Airlines teilte auf X mit, dass Flüge in den Libanon, nach Syrien, in den Irak, den Iran und nach Jordanien bis zum zweiten März ausgesetzt werden. Flüge am achtundzwanzigsten Februar nach Katar, Kuwait, Bahrain, in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Oman fallen ebenfalls aus. Die Airline stellte weitere Streichungen in Aussicht.
In Asien setzte Air India Flüge in den Iran und nach Israel aus und leitet Maschinen um, um den betroffenen Luftraum zu umgehen.
Auch mehrere russische Airlines stoppten nach Empfehlung des russischen Verkehrsministeriums ihre Verbindungen in den Iran und nach Israel.