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Papst Leo XIV. trägt beim Kreuzweg am Karfreitag im Fackelschein am Kolosseum in Rom ein leichtes Holzkreuz von eineinhalb Metern Länge.

Video. Papst Leo XIV trägt Kreuz durch alle 14 Stationen im Kolosseum in Rom

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Am Karfreitag, dem dritten April, trug Papst Leo XIV. im Kolosseum von Rom ein Holzkreuz durch alle vierzehn Kreuzwegstationen. Erstmals seit Jahrzehnten vollzog ein Papst den gesamten Ritus persönlich.

Rund 30.000 Gläubige versammelten sich vor dem antiken Bauwerk, als Leo, umgeben von Fackelträgern, den rund einstündigen Zug vom Inneren der Arena hinauf auf den Palatin anführte. Die Geste verlieh seiner ersten Karwoche als Papst zusätzliches Gewicht und rückte das körperliche Leiden ins Zentrum der Osterbotschaft des Vatikans.

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Der Kreuzweg erinnert an die letzten Stunden Jesu Christi, von der Verurteilung bis zur Grablegung, und zählt zu den feierlichsten Momenten im katholischen Jahreskalender. In den vergangenen Jahren haben Päpste Teile des Ritus häufig delegiert. Vor diesem Hintergrund sticht Leos Entscheidung sowohl liturgisch als auch politisch hervor.

Die Prozession fand vor dem Hintergrund anhaltender Friedensappelle des Vatikans in Krisenregionen statt, besonders im Nahen Osten. Nun richtet sich der Blick auf die spätnächtliche Vigil am Karsamstag. Dort wird Leo neue Katholikinnen und Katholiken taufen. Am Sonntag folgen die Messe auf dem Petersplatz und der traditionelle Segen Urbi et Orbi.

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