Macau ist klein, aber voller Leben: bunte Festivals, große Umzüge und Attraktionen, die Gäste mit ganz unterschiedlichen Interessen anziehen.
Macao, eine autonome Region an der Südküste Chinas, pulsiert vor Energie.
Reisende, die ein Ziel mit viel Tempo suchen, kommen hier dank lebendiger Festivals, Umzüge und Events das ganze Jahr über auf ihre Kosten.
Und trotz seiner geringen Fläche von nur dreiunddreißig Quadratkilometern bietet Macao eine Fülle an Sehenswürdigkeiten – von Angeboten für Familien bis hin zu Programmen für Ruheständler.
Für jeden Monat ein anderes Highlight
In Macao gibt es keine Nebensaison, erklärt Maria Helena de Senna Fernandes, Direktorin des Tourismusamts der Regierung von Macao.
Das Jahr startet mit Feiern im Januar und Februar zum chinesischen Neujahrsfest.
„Wir haben Umzüge, Drachentänze, Löwentänze – es ist ein riesiges Fest“, sagt de Senna Fernandes im Gespräch mit Euronews Travel auf der Reisemesse ITB Berlin.
Im März dreht sich dann alles ums Essen: Beim Cities of Gastronomy Fest präsentieren Städte aus aller Welt ihre Küche.
Macao ist selbst auch eine von der UNESCO ausgezeichnete Kreativstadt der Gastronomie, gefeiert als Heimat der ersten „Fusion-Küche“, die auf die Zeit unter portugiesischer Verwaltung seit dem 16. Jahrhundert zurückgeht.
Im April folgt eine Reisemesse, danach prägen Kunstfestivals die Sommermonate. Im September wird es laut: Beim Feuerwerksfestival treten Teams aus aller Welt gegeneinander an und lassen den Himmel mit spektakulärer Pyrotechnik erstrahlen.
Im Oktober steht ein internationales Musikfestival mit Opern- und Klassikkonzerten auf dem Programm, im November folgt der Grand Prix der Stadt. Im Dezember beschließen Lichterfestivals das ereignisreiche Jahr.
Cotai: Der neue Stadtteil
Die historische Altstadt von Macao gehört zum UNESCO-Welterbe. Ihre Architektur gilt laut der Organisation als „ein einzigartiges Zeugnis der Begegnung ästhetischer, kultureller, architektonischer und technologischer Einflüsse aus Ost und West“.
De Senna Fernandes rät Besuchern jedoch, auch den neuen Stadtteil zu entdecken. Er heißt Cotai, entstand auf aufgeschüttetem Land und bietet eine Fülle glitzernder Attraktionen, spektakulärer Architektur und Unterhaltung rund um die Uhr.
In Cotai gibt es rund 25.000 Hotelzimmer. Vor Kurzem hat das Fünf-Sterne-Hotel Capella im Galaxy Macau eröffnet. Es reiht sich in die Riege renommierter Luxushäuser der Gegend ein, darunter The Ritz-Carlton, Andaz, Raffles und Banyan Tree.
De Senna Fernandes hebt die lebendige Musikszene hervor. Stars wie Andrea Bocelli sind bereits aufgetreten, und in diesem Jahr kommen K‑Pop-Stars hinzu.
Für Familien gibt es einen Wasserpark mit Indoor- und Outdoor-Bereichen, Achterbahnen der „nächsten Generation“, einem Surf-Simulator und einem Rutschenturm im Science-Fiction-Stil.
Das Reiseziel betont zwar seine familienfreundlichen Angebote, will aber ebenso das „Silver Segment“, also ältere Reisende, ansprechen.
Wer es ruhiger mag, schlendert am Cotai Strip durch klimatisierte Resorts wie The Parisian und The Londoner und bewundert deren Nachbauten berühmter Wahrzeichen wie Eiffelturm und Big Ben.
Vor dem Wynn Palace lockt eine eindrucksvolle Show aus Wasser, Musik und Licht. Im Inneren des Resorts The Venetian fahren Besucher in gemächlich gleitenden Gondeln über künstliche Kanäle.
„Alles in allem gibt es sehr viel zu sehen und zu erleben – für alle diese unterschiedlichen Besuchergruppen“, sagt de Senna Fernandes.