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Ostern in Spanien: unbefristete Streiks des Flughafenpersonals drohen Flüge zu stören

Die Arbeitsniederlegungen fallen in eine Hauptreisezeit, in der Millionen Fluggäste spanische Flughäfen passieren.
Die Streiks fallen in die Hauptreisezeit: Dann strömen Millionen Passagiere durch spanische Flughäfen. Copyright  Phil Mosley
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Von Rebecca Ann Hughes
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Ausstände fallen in die Hauptreisezeit. Dann strömen Millionen Passagiere durch die spanischen Flughäfen.

Reisende nach Spanien müssen sich über Ostern auf erhebliche Flugstörungen einstellen. Ab Montag, 30. März, treten Beschäftigte an den Flughäfen in den Streik.

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Spanische Gewerkschaften haben an mehreren großen Flughäfen zu Arbeitskämpfen aufgerufen. Betroffen sind Beschäftigte in der Gepäckabfertigung, bei der Flugzeugabfertigung, beim Boarding und in weiteren zentralen Bodendiensten.

Die Arbeitsniederlegungen fallen in eine Hochreisezeit, in der jedes Jahr Millionen von Passagieren (Quelle auf Englisch) spanische Flughäfen nutzen.

Das sollten Reisende jetzt wissen.

Große spanische Flughäfen: Streiks stören Osterverkehr

Das Bodenpersonal legt die Arbeit in der geschäftigen Semana Santa, der Karwoche vor Ostern, während des Reisezeitraums nieder.

Zu den Streiks haben die Gewerkschaften UGT, CCOO und USO aufgerufen. Hintergrund sind Konflikte über Löhne, Arbeitsbedingungen und einen flächendeckenden Branchentarifvertrag.

Die Beschäftigten des Abfertigers Groundforce, der an zwölf spanischen Flughäfen tätig ist, beginnen am Montag, 30. März, einen unbefristeten Streik. Gestreikt wird jeweils montags, mittwochs und freitags in drei Zeitfenstern: von fünf bis sieben Uhr, von elf bis fünfzehn Uhr sowie von zweiundzwanzig bis null Uhr.

Weitere Abfertigungsunternehmen planen ganztägige Streiks vom zweiten bis sechsten April. Kommt keine Einigung zustande, können die Ausstände bis zum 31. Dezember in regelmäßigen Abständen weitergehen, auch an Wochenenden.

Die Arbeitskämpfe treffen einige der verkehrsreichsten Flughäfen Spaniens, darunter Madrid-Barajas, Málaga-Costa del Sol, Alicante-Elche, Palma de Mallorca, Barcelona-El Prat, Gran Canaria, Tenerife Sur und Norte, Lanzarote, Fuerteventura, Valencia, Ibiza und Bilbao.

Reisende müssen mit Warteschlangen und Verspätungen rechnen

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist ein Mindestbetrieb garantiert. Die meisten Flüge dürften daher stattfinden, doch Reisende müssen mit Verzögerungen und Änderungen im Flugplan rechnen.

Da weniger Bodenpersonal im Einsatz ist, dauern die Umläufe der Flugzeuge länger. Das kann zu Kettenreaktionen und weiteren Verspätungen im Laufe des Tages führen.

An betroffenen Flughäfen sollten Passagiere zudem mehr Zeit für Check-in und Gepäckaufgabe einplanen. Auch die Gepäckausgabe, das Einsteigen und das Verlassen der Maschine können sich deutlich verzögern.

Reisende sollten den Status ihres Fluges regelmäßig über die Webseiten der Airlines oder Flughäfen prüfen, frühzeitig zum Check-in erscheinen und nach Möglichkeit nur mit Handgepäck reisen.

Wenn ein Flug wegen des Streiks gestrichen wird, haben Passagiere Anspruch auf eine Umbuchung auf eine andere Verbindung oder auf die vollständige Erstattung des Ticketpreises.

Fluggesellschaften müssen gestrandeten Reisenden zudem bei Bedarf Verpflegung und eine Unterkunft stellen.

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