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Europa-Hitzewelle: Diese Länder verhängen rote Hitzewarnungen

Menschen gehen über den Trocadéro-Platz nahe dem Eiffelturm während einer Hitzewelle in Paris
Menschen laufen bei Hitze über den Trocadéro-Platz nahe dem Eiffelturm in Paris. Copyright  Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
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Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Reisende sollten beachten: In Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und Großbritannien gelten Reisewarnungen auf höchster Stufe.

In mehreren Ländern Westeuropas gilt Alarmstufe Rot wegen der Hitze. Der Kontinent erlebt Rekordtemperaturen von über 40 Grad.

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Frankreich gehört zu den am stärksten betroffenen Staaten. Am Montag verzeichnete das Land den drittwärmsten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen, die landesweite Durchschnittstemperatur stieg auf 29,2 Grad.

Nach Angaben von Météo-France erreichten rund 20 Prozent des Landes Werte über 40 Grad. Die Höchsttemperaturen sollen mindestens bis Donnerstag anhalten.

In Paris bleiben Parks und Gärten rund um die Uhr geöffnet, damit sich Menschen dort abkühlen können, und ab Mittwoch ist das Baden im Canal Saint-Martin erlaubt.

Spanien hat für den Zeitraum von Sonntag bis Mittwoch ebenfalls Hitzealarm ausgerufen.

Die staatliche Wetterbehörde AEMET erklärt, dass warme Saharaluft auf hohe Sonneneinstrahlung trifft. In einigen Regionen Spaniens könnten die Temperaturen deshalb heute bis zu 44 Grad erreichen.

Der britische Wetterdienst Met Office hat für Mittwoch und Donnerstag eine rote Warnung vor extremer Hitze herausgegeben. Sie gilt für große Teile Süd- und Mittelenglands sowie für Wales.

Dort könnten die Temperaturen auf 38 bis 40 Grad steigen. Die Hitze geht mit hoher Luftfeuchtigkeit einher.

Das Met Office warnt vor gesundheitlichen Folgen. Es sieht zudem ein hohes Risiko für Stromausfälle und Störungen bei der Versorgung mit Wasser, Elektrizität und Mobilfunk. Küsten, Seen und Flüsse dürften stark besucht sein, dort rechnen die Behörden mit mehr Vorfällen im Zusammenhang mit der Wassersicherheit.

In Italien hat das Gesundheitsministerium für Dienstag und Mittwoch Hitzewarnungen der Stufe drei für mehrere Städte herausgegeben, darunter Bologna, Florenz, Mailand, Rom, Turin, Venedig und Verona.

Andere beliebte Reiseziele wie Bari, Neapel und Palermo stehen unter Warnstufe zwei.

MeteoSchweiz hat für Teile des Landes Hitzewarnungen der Stufe vier aktiviert. Betroffen sind unter anderem die Nordwestschweiz, die Genferseeregion und das zentrale Wallis.

Die Warnungen gelten bis Samstag. Auf der Alpensüdseite werden verbreitet Temperaturen zwischen 34 und 37 Grad erwartet.

Luxemburgs Einheit für Wetter- und Hochwasserrisiko (CERI) hat bis zum Ende der Woche Alarmstufe Rot ausgerufen.

Es werden Durchschnittstemperaturen zwischen 35 und 40 Grad erwartet, mit einem Höhepunkt am Mittwoch. Die Meldung fällt mit den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag des Landes zusammen, der heute, am 23. Juni, begangen wird.

Veranstalter passen ihre Programme an, um besonders gefährdete Menschen zu schützen. Dazu gehören Maßnahmen zur Vorbeugung hitzebedingter Risiken, etwa zusätzliche Wasserstationen bei Veranstaltungen.

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