Bodrum ist seit jeher von seinen Menschen und seiner Landschaft geprägt. Die Region an der türkischen Ägäisküste verbindet antike Ruinen und Olivenhaine mit dem Ruf als Ziel für Luxusreisen.
In dieser Folge von Grand Voyager erkundet Euronews-Reporterin Lilly Douse Bodrum und die angrenzende Ägäisküste.
Im Herzen der Stadt erhebt sich eine Kreuzritterfestung der Johanniter, erbaut vor mehr als 600 Jahren. Die fünf Türme der Burg stehen für die Regionen Europas, aus denen die Ritter kamen – darunter ein englischer, ein französischer, ein deutscher und ein italienischer Turm.
Heute beherbergt die Festung das Museum für Unterwasserarchäologie von Bodrum: Dort sind Fundstücke aus Schiffswracks zu sehen, einige davon mehr als 3.000 Jahre alt.
Gleich nördlich der Stadt, zwischen Hügeln und Meer, liegt ein Luxus-Wellnessresort, das bei gesundheitsbewussten Reisenden immer beliebter wird. Hier checkt Lilly im Six Senses Kaplankaya ein, um sich selbst ein Bild zu machen. Zum Resort gehören Pools, türkische Hamams und Behandlungsräume sowie individuelle Wellness-Analysen.
Olivenöl gehört an der Ägäisküste seit Jahrtausenden zum Leben. In der Nähe von Şenköy besucht Lilly einen örtlichen Erzeuger, um mehr über den traditionellen Olivenanbau zu erfahren. Dabei probiert sie Öle aus der Region und lernt, Sarma zuzubereiten – Weinblätter, gefüllt mit Bulgur und Kräutern.
Weiter im Landesinneren erzählt der Bafasee von einer ganz anderen Vergangenheit. Mit dem E-Bike geht es vorbei an gewaltigen Felsformationen, antiken griechischen Ruinen und atemberaubenden Aussichtspunkten.
Auf Lillys Reise wird Bodrum zu weit mehr als nur einem luxuriösen Strandziel. Sie zeigt weniger bekannte Orte, jahrhundertealte Traditionen und einige der berühmtesten Wahrzeichen der Region.