Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Wie Museen das Erbe der Seidenstraße bewahren

Mit Unterstützung von
Wie Museen das Erbe der Seidenstraße bewahren
Copyright  Euronews
Copyright Euronews
Von Rushanabonu Aliakbarova
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

Von königlichen Palästen und Artefakten der Seidenstraße bis hin zu avantgardistischer Kunst und interaktiven wissenschaftlichen Ausstellungen bieten die Museen eine Reise durch Jahrhunderte der Geschichte, der Kreativität und des interkulturellen Austauschs.

Die Reise beginnt in Khiva, wo Geschichte mit dem Alltag verwoben ist. Vor den alten Stadtmauern erzählt der Nurullabai-Palast die Geschichte des Übergangs und verbindet traditionelle Architektur mit europäischen Details. An der Wende zum 20. Jahrhundert im Auftrag des Khans von Khiva erbaut, dient der Palast heute als Ausstellungsraum, in dem die Fotografien des ersten Fotografen Zentralasiens, Khudaibergen Devanov, eine Gesellschaft am Rande der Moderne einfangen.

WERBUNG
WERBUNG

Von Khiva aus führt die Route in Richtung Westen nach Nukus, dem Sitz des Staatlichen Kunstmuseums, das nach dem Archäologen, Künstler und Sammler Igor Savitsky benannt ist, der das Museum gründete und seine einzigartige Identität prägte. Die umfangreiche Sammlung des Museums vereint avantgardistische Gemälde, traditionelles karakalpakisches Kunsthandwerk und archäologische Funde. Das Museum, das auf der Vision eines Mannes beruht, der entschlossen war, gefährdete Kunst zu bewahren, ist ein kulturelles Wahrzeichen, das Besucher aus der ganzen Welt anzieht.

Die Reise geht weiter nach Samarkand, eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Städte der Welt. Im Afrasiab-Museum, das auf einer alten Siedlung errichtet wurde, bieten Wandmalereien aus dem 7. Jahrhundert einen seltenen Einblick in das Leben an der Seidenstraße.

Die Reise endet in Taschkent, wo das Polytechnische Museum von Taschkent eine andere Perspektive auf die Geschichte Usbekistans bietet, die von Technik, Wissenschaft und Innovation geprägt ist. Von den ersten Rädern bis zu den modernen usbekischen Autos zeichnet das Museum die Entwicklung des Verkehrs nach und lädt die Besucher ein, durch interaktive Exponate mehr über Physik und Wissenschaft zu erfahren.

Diese Orte bergen die Details, die die Zeit hinterlässt: in Palasträumen, in Fotografien, in alten Mauern und in Maschinen, die einst den Fortschritt bestimmten. Jedes Museum erzählt seine Geschichte auf unterschiedliche Weise. Einige bewahren jahrhundertealte Fundstücke. Andere dokumentieren Momente, die noch in lebendiger Erinnerung sind. Gemeinsam zeigen sie, wie sich das Land verändert hat und wie diese Veränderungen das tägliche Leben weiterhin prägen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen