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Spaniens Picos de Europa: Was Reisende im „schönsten Ort der Welt“ erleben

Covadonga-Seen im Nationalpark Picos de Europa
Seen von Covadonga in den Picos de Europa Copyright  Photo by Juan Antonio Guzmán on Unsplash
Copyright Photo by Juan Antonio Guzmán on Unsplash
Von Mohammad Shayan Ahmad
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ein spektakulärer Gebirgspark im Norden Spaniens steht an der Spitze der Time-Out-Liste der schönsten Orte der Welt. Noch ein Geheimtipp für Outdoorfans.

Zwischen der Nordküste Spaniens und dem rauen Inland liegt der Nationalpark Picos de Europa. Das Magazin Time Out (Quelle auf Englisch) hat ihn nun zum schönsten Ort der Welt gekürt.

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Die Rangliste beruht auf Stimmen von Reiseexpertinnen, -experten und Autorinnen und Autoren. Das eindrucksvolle Gebirge landet vor manchen der meistfotografierten Reiseziele der Welt. Für viele Reisende bleibt es dennoch ein Geheimtipp.

Der Park erstreckt sich über Asturien, Kantabrien sowie Kastilien und León. Markant sind schroffe Kalkspitzen, tiefe Schluchten und Bergseen.

Flüsse haben das Gebiet in drei klar getrennte Massive geschnitten. So wirkt die Landschaft zugleich weitläufig und erstaunlich leicht zugänglich.

Ed Cunningham von Time Out nennt die Picos ein „geografisches Wunder“, das „Bilder von außergewöhnlicher Schönheit“ schafft.

Eine der bekanntesten Wanderungen Spaniens

Ein Höhepunkt im Park ist die Ruta del Cares, oft als eine der spektakulärsten Wanderrouten Spaniens beschrieben.

Der Weg zieht sich durch die Cares-Schlucht. Er folgt einem schmalen Pfad, der in den Fels gehauen ist, mit steilen Abfällen und weiten Ausblicken entlang der Strecke.

Nach Angaben von Tripadvisor (Quelle auf Englisch) haben die Geländeformen und Flusstäler einige der bekanntesten Wanderrouten des Landes geprägt. Sie ziehen ebenso erfahrene Bergsteigerinnen und Bergsteiger an wie gelegentliche Wandernde.

Wer es weniger anspruchsvoll mag, besucht die Covadonga-Seen. Dort lässt sich die Landschaft ohne große Anstrengung genießen.

Die Gletscherseen liegen hoch im Gebirge und gehören zu den meistfotografierten Motiven im Norden Spaniens.

Die Picos de Europa gelten als ein „geografisches Wunder“
Die Picos de Europa gelten als ein „geografisches Wunder“ Photo by Kaja Kadlecova on Unsplash

Seilbahn, Bergdörfer und regionale Küche

Nicht alle Bereiche des Parks muss man zu Fuß erkunden. Die Seilbahn von Fuente Dé überwindet in wenigen Minuten mehr als 750 Höhenmeter und eröffnet ohne langen Aufstieg weite Blicke auf die umliegenden Gipfel.

Weiter unten dienen traditionelle Dörfer wie Potes als Ausgangspunkt. Enge Gassen, Steinhäuser und kleine Lokale vermitteln einen Eindruck vom Alltag in der Region.

Auch das Essen gehört hier zum Erlebnis. Die Gegend ist bekannt für herzhafte Berggerichte und kräftige Käsesorten wie Cabrales, der in nahegelegenen Höhlen reift und durch das lokale Klima seinen unverwechselbaren Geschmack erhält.

Tierwelt und stille Rückzugsorte

Trotz wachsender Bekanntheit bewahrt sich Picos de Europa eine besondere Ruhe.

Besucherinnen und Besucher sehen mit etwas Glück Gämsen an steilen Hängen oder Greifvögel, die über den Tälern kreisen.

Die Größe des Parks macht es leicht, belebte Aussichtspunkte zu meiden und stillere Wege zu finden, besonders außerhalb der sommerlichen Hochsaison.

Der Park ist von Städten wie Santander und Oviedo aus gut erreichbar, jeweils in rund zwei Stunden mit dem Auto.

Es gibt zwar öffentliche Verkehrsmittel, doch mit dem Auto lassen sich abgelegenere Gebiete einfacher ansteuern.

Als beste Reisezeit gelten Frühling und früher Herbst, mit milderen Temperaturen und weniger Andrang.

Im Sommer sind der Himmel oft klarer, dafür kommen mehr Gäste, vor allem zu beliebten Orten wie den Covadonga-Seen.

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