Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Besucher vorerst ausgesperrt: Griechenlands berühmtester Strand wird umgebaut

Zakynthos: Navagio-Strand zieht jedes Jahr Tausende Touristinnen und Touristen an, bleibt aber in der Sommersaison 2026 geschlossen
Zakynthos: Navagio-Strand zieht jedes Jahr Tausende Touristen an – bleibt Sommer 2026 jedoch geschlossen Copyright  Michael Pointner/Unsplash
Copyright Michael Pointner/Unsplash
Von Saskia O'Donoghue
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Zakynthos plant, den berühmten Navagio-Strand um 30 Meter zu verlängern, um das rostende Schiffswrack zu erhalten. Besucher bleiben wegen Sicherheitsbedenken ausgesperrt.

Eine der berühmtesten Strände Griechenlands steht vor der größten Veränderung seit Jahrzehnten.

WERBUNG
WERBUNG

Die Behörden haben Pläne vorgestellt, den weltberühmten Navagio-Strand auf Zakynthos zu vergrößern. So wollen sie das legendäre Schiffswrack besser vor Erosion schützen. Der Bilderbuchstrand bleibt wegen anhaltender Erdrutschgefahr weiterhin für Besucher gesperrt.

Der beliebte Strand soll mit Hilfe von Schotter um 30 Meter in Richtung Meer erweitert werden.

Die Ankündigung erfolgt, da der Strand auch in der Sommersaison 2026 geschlossen bleibt. Griechische Behörden haben beschlossen, den Zugang für Boote und Badegäste bis zum 31. Oktober aus Sicherheitsgründen zu untersagen.

Zuvor hatte die Organisation für Erdbebenplanung und -schutz (OASP) den Strand untersucht. Sie stufte das Gebiet als stark erdrutschgefährdet ein.

Der Navagio-Strand musste bereits 2018 schließen, als eine Felswand einstürzte und sieben Menschen verletzte. Im Jahr 2022 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,4 die Bucht, woraufhin sie erneut vorübergehend geschlossen wurde.

Besucher der für ihren Massentourismus berüchtigten Insel können den Strand derzeit nur von oben bewundern. Wer versucht, hinunterzuklettern, muss mit Strafen rechnen.

Die griechischen Behörden prüfen die Sicherheitslage am Strand zweimal im Jahr. Auf dieser Grundlage entscheiden sie über die Zugangsrechte.

Das Schiff lief im Oktober 1980 auf Grund. Es gab der Bucht den Spitznamen „Shipwreck Beach“, und seitdem gehört sie zu den meistfotografierten Küstenmotiven der Welt.

Im Laufe der Jahre hat das Wrack stark gelitten. Der Metallrumpf ist weitgehend verrostet und angegriffen.

Die griechischen Behörden hoffen, dass die Strandverlängerung das Schiff vor weiteren Schäden schützt. Der Rumpf liegt derzeit rund 25 Meter vom Meer entfernt. Mit 45.000 Kubikmetern Schotter soll er noch weiter von der Wasserlinie abrücken.

Nach Abschluss der Erweiterung können Restaurierungsarbeiten am Wrack beginnen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Reisen nach Europa legen 2026 weiter zu: Griechenland, Italien und Malta vorn

„Εβίβα!“ Offiziell: Europas beste Bar steht in Griechenland

Set-Jetting-Hotspots 2026: von Odyssee-Griechenland bis House of the Dragon-Spanien