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Retter ziehen Mann aus Schlamm im Tunnel des Rasuwa-Wasserkraftwerks

Video. Nepal: Armee rettet Hunderte, Diaspora trauert um Tote

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Armee Nepals rettet Hunderte aus überflutetem Wasserkrafttunnel, über 1500 Menschen gelten weiter als vermisst; Diaspora hält Mahnwachen in New York.

Im Distrikt Rasuwa filmierten Augenzeugen Armee-Rettungskräfte, wie sie einen Mann aus zähem Schlamm am Eingang eines Wasserkrafttunnels zogen. Sie brachten weitere Menschen in Sicherheit und flogen Überlebende anschließend mit Hubschraubern aus.

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Im Mittelpunkt der Rettungsarbeiten steht das Wasserkraftprojekt Upper Trishuli-3A. Dort sollen nach dem plötzlichen Eindringen von Flutwasser und Geröll in den Tunnel am 26. August mehr als 100 Arbeiterinnen, Arbeiter und Anwohner eingeschlossen worden sein.

Bis Freitagmittag meldete die nepalesische Armee, sie habe rund 350 Menschen aus dem Tunnel gerettet. Spezialeinheiten mit schwerer Technik suchten weiter in der überfluteten Anlage unter gefährlichen Bedingungen. Im benachbarten Distrikt Nuwakot erkundeten Militärhubschrauber die zerstörten Gebiete und brachten Verletzte und festsitzende Einwohner in Sicherheit.

Nach Angaben der Behörden in Nepal und China gelten mehr als 1.500 Menschen als vermisst. Hunderte mussten ihre Häuser verlassen, darunter auch ausländische Touristinnen, Touristen und Pilger.

In New York kamen am 27. August Mitglieder der nepalesischen Diaspora zu einer Mahnwache bei Kerzenlicht zusammen, um der Todesopfer der Katastrophe zu gedenken. Die von 32 nepalesischen Community-Organisationen gemeinsam organisierte Veranstaltung fand auf der Diversity Plaza im Stadtteil Jackson Heights in Queens statt und brachte Gemeindevertreter, lokale Vereine und Anwohner zusammen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer zündeten Kerzen an und stellten sie so auf, dass sie den Schriftzug „NEPAL“ ergaben. Andere formten die Kontur der Nationalflagge. Die Menschen verharrten schweigend; zugleich wurde das Ausmaß der Zerstörung immer deutlicher.

„Zeigen wir den Menschen in Nepal, dass sie auch aus Tausenden Kilometern Entfernung nicht vergessen sind und nicht allein sind.“ sagte Michael Ashkenazey, Sekretär des Rotary Club of New York Queens, bei einer weiteren Mahnwache im United Sherpa Association Community Center.

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