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Trotz US-Vermittlung: Russland greift Ukraine wieder an

Rauch steigt aus einem brennenden Arzneimittellager am Stadtrand von Kyjiw in der Ukraine auf, nach russischen Drohnenangriffen am Donnerstag, dem dritten September 2026.
Rauch steigt aus einem brennenden Arzneimittellager nach russischen Drohnenangriffen am Stadtrand von Kyjiw in der Ukraine am Donnerstag, 3. September 2026, auf. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Sertac Aktan
Zuerst veröffentlicht am
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Nach dreitägiger Pause greift Russland Kyjiw wieder an: Es gab mindestens 2 Tote und 7 Verletzte. Beide Seiten melden auch Gefechte entlang der Front.

Russland hat die Angriffe auf Kyjiw wieder aufgenommen. Nach Angaben der Militärverwaltung der Haupstadt der Ukraine wurden dabei an diesem Dienstag mindestens zwei Menschen getötet und sieben weitere verletzt. 12 ballistische Raketen sollen von Moskau auf Kyjiw abgefeuert worden sein. Wohngebäude, Lagerhallen und eine Schule seien getroffen worden, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko.

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Zuvor war eine dreitägige Pause der Angriffe Moskaus für den Besuch von US-Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt ausgelaufen.

Russische Truppen griffen nach Angaben des ukrainischen Zivilschutzes außerdem die Kyjiwer Bezirke Boryspil und Fastiv mit Drohnen an, wie die Behörde am späten Montagabend auf Telegram berichtette.

Die russische Staatsagentur TASS hatte zuvor bestätigt, dass die Angriffspause beendet ist.

Putin hatte Unterbrechung der Angriffe angeordnet

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte die dreitägige Unterbrechung der Angriffe auf Kyjiw angeordnet, während die Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, am Wochenende die Hauptstädte Russlands und der Ukraine besuchten.

Die Militärverwaltung von Kyjiw teilte mit, in der Hauptstadt sei wegen der Gefahr eines "feindlichen" Drohnenangriffs Luftalarm ausgelöst worden. Sie rief die Bevölkerung auf, Schutz zu suchen.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte am Montag zudem, dass seine Truppen weiterhin Hafeninfrastruktur und Schiffe angreifen, die die Ukraine für militärische Zwecke nutzt.

Ukrainische Drohnen und Gefechte an der Front

Dem Ministerium zufolge haben russische Luftverteidigungseinheiten von Sonntagabend bis Montagmorgen 306 ukrainische Drohnen in den Gebieten Belgorod und Brjansk sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.

Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte veröffentlichte am Montag einen Gefechtsbericht. Demnach kam es im Verlauf des vergangenen Tages zu 237 Kämpfen an den Frontlinien. Die ukrainischen Truppen hätten russische Angriffe an mehreren Abschnitten zurückgeschlagen und dabei 51 russische Artilleriesysteme, sieben Mehrfachraketenwerfer und mehr als 1.400 Drohnen sowie weitere Technik zerstört.

Unterdessen lobte der US-Unterhändler Steve Witkoff Fortschritte in den Gesprächen mit der Ukraine und Russland. Er stellte eine Wiederaufnahme dreiseitiger Friedensgespräche zur Beendigung des Konflikts in Aussicht. Witkoff und Kushner hatten sowohl mit Russlands Präsident Wladimir Putin als auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen.

„Russland und die Ukraine müssen Zugeständnisse machen, um die Kluft zwischen ihnen zu verringern“, sagte Witkov am Sonntag in Kyjiw. Die Voraussetzungen dafür seien nun gegeben.

Weitere Quellen • AFP, AP

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