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BMW bleibt trotz großer Ziele vorsichtig

BMW bleibt trotz großer Ziele vorsichtig
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Der weltgrößte Luxusautohersteller BMW schlägt sich in der Krise gut – im Gegensatz zu anderen europäischen Autobauern. Die Verkäufe des Konzerns legten im ersten Halbjahr um acht Prozent auf mehr als 900.000 Fahrzeuge zu. Das hatte vor allem mit der guten Performance auf dem chinesischen und dem US-Markt zu tun. Für das Jahresende peilt BMW bei den Verkäufen einen neuen Allzeitrekord an.

Die Vorstellung des Autobauers ist tatsächlich überzeugend. Aber auch Mercedes und Audi wetteifern um die Marktführerschaft – und das drückt auf die Preise und die Gewinne. Zudem erhöhten sich die Kosten des deutschen Herstellers durch die Entwicklung neuer Modelle. So stieg zwar der Umsatz von BMW um 7,3 Prozent auf fast 20 Milliarden Euro – aber der Gewinn vor Steuern fiel um 25 Prozent auf unter zwei Milliarden Euro.

Trotz des Anstiegs bei den Verkäufen und den hochgesteckten Zielen für das Gesamtjahr bleibt die BMW-Spitze mit ihren Prognosen für das zweite Halbjahr vorsichtig. Das warf bei den Anlegern die Frage auf, ob der Gewinn steigen wird. Die BMW-Aktie fiel in Frankfurt um 2,4 Prozent.

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