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Nach Vergewaltigungsfall: "Uber" in Neu-Delhi gesperrt

Nach Vergewaltigungsfall: "Uber" in Neu-Delhi gesperrt
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Von Euronews mit DPA, APTN
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Nach einem Vergewaltigungsfall ist der Taxi-Service "Uber" in Neu-Delhi gesperrt. Menschen trieb es auf die Straßen, sie protestieren für mehr Sicherheit für Frauen in Indien.

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Ein neuer Vergewaltigungsfall hat in Indien für Unruhe gesorgt. Jetzt wurde bekannt, dass der Täter schon einmal wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs im Gefängnis saß. Demonstranten warfen der Regierung unter Premierminister Narendra Modi vor, nicht genug für die Sicherheit von Frauen in Indien zu tun. Modi, der seit Mai im Amt ist, hatte sich im Wahlkampf für das Thema starkgemacht.

Die Wut richtet sich in diesem Fall jedoch auch gegen die Taxi-Vermittlung “Uber”, für die der Täter gearbeitet haben soll. Anstatt sie zu ihrem gewünschten Ziel zu bringen, hatte er die Frau am vergangenen Freitagabend (Ortszeit) in Neu-Delhi in seinem Fahrzeug missbraucht. Seit Bekanntwerden des Vorfalls ist der Uber-Service in der indischen Hauptstadt blockiert. Behörden wollen die Sperrung landesweit durchsetzen.
Das Unternehmen kündigte in einer Pressemitteilung an, die strafrechtliche Überprüfung seiner Fahrer zu verbessern. Gegen “Uber” könnte wegen Fahrlässigkeit ermittelt werden.

Doch Belästigung bleibt ein allgemeines Problem in Indien. Eine junge Frau berichtet: “Ich werde jetzt noch mehr Angst haben, wenn ich abends mit Freunden ausgehe. Es macht mich emotional, mental und physisch total fertig denn es gibt sehr viel Belästigung in öffentlichen Transportmitteln. Auch wenn man einfach nur auf der Straße ist – man ist nirgendwo sicher”. Aktivisten fordern Maßnahmen von der indischen Regierung, um Frauen besser zu schützen. Wichtige Elemente seien die Aufklärung von Jugendlichen und die Verbesserung grundlegender Infrastruktur wie Straßenbeleuchtung und das Einrichten öffentlicher Toiletten.

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