EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

"Charlie Hebdo": Neues Heft ab heute an den Kiosken

"Charlie Hebdo": Neues Heft ab heute an den Kiosken
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Eine Woche nach dem Terror-Angriff auf die Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” erscheint die neue Ausgabe heute in einer Rekordauflage von drei

WERBUNG

Eine Woche nach dem Terror-Angriff auf die Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” erscheint die neue Ausgabe heute in einer Rekordauflage von drei Millionen Stück. Die Kioskbesitzer in Frankreich rechnen mit einem Run auf die Hefte.

“Ich habe hier eine Liste von fünfzig Leuten, die mich gebeten haben, ihnen ein Heft zurückzulegen”, so ein Zeitungsverkäufer. Der Karikaturist Luz gab auf einer Pressekonferenz Einblicke in die Entstehung der neuen Ausgabe. Er erzählte, dass er geweint habe, als er die Titelseite zeichnete.

“Wir sind vor allem Karikaturisten, die gerne Figuren zeichnen, so wie wir das als Kinder gemacht haben”, so Luz. “Ganz nebenbei, diese Leute, die Terroristen, die waren auch mal Kinder. Die haben auch mal Bilder gemalt, so wie wir, so wie jedes Kind. Aber an einem bestimmten Punkt haben sie ihren Sinn für Humor verloren. Sie haben ihre kindliche Seele verloren, die es einem erlaubt, die Welt mit ein wenig Abstand zu betrachten. Denn darum geht es Charlie, die Welt mit ein wenig Abstand zu betrachten.”

Das neue Heft des Satiremagazins wird als Druckausgabe auch auf Italienisch und Türkisch erscheinen.

Unterdessen hat eine der höchsten religiösen Institutionen in Ägypten, das Haus der Rechtssprechung, die Veröffentlichung neuer Karikaturen des Propheten Mohammed verurteilt. Das sei nicht förderlich für das Zusammenleben.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Neue Ausgabe von "Charlie Hebdo" präsentiert: Satiremagazin erscheint mit Mohammed-Karikatur

Unruhen in Neukaledonien: Diese Probleme muss Macron lösen

Wegen Plünderungen und Gewalt sperrt Frankreich TikTok in Neukaledonien