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"Schande für Tröglitz": Bewohner protestieren gegen mutmaßlichen Brandanschlag auf geplantes Asylbewerberheim

"Schande für Tröglitz": Bewohner protestieren gegen mutmaßlichen Brandanschlag auf geplantes Asylbewerberheim
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Wir wollen ein offenes Tröglitz: Nach dem Brand in einem geplanten Asylbewerberheim haben etwa 300 Bürger des Ortes in Sachsen-Anhalt ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Polizei und LKA halten einen politischen Hintergrund für wahrscheinlich. Markus Nierth, der Anfang März wegen rechtsextremer Anfeindungen zurückgetretene Bürgermeister, nannte das Feuer eine “riesige Schande für Tröglitz”: “Wir stehen hier aus einem traurigen und schlimmen Anlass. Leider ist Tröglitz schon wieder in der Presse. Mir fehlen die Worte. Ich habe heute Morgen vor den Medien schon irgendwie versucht, das zu begründen, aber ich habe keine Worte dafür.”

Wir stehen hier aus einem traurigen und schlimmen Anlass. Leider ist Tröglitz schon wieder in der Presse.

Das Feuer brach in der Nacht zum Samstag aus. Zwei Anwohner wurden von Nachbarn gewarnt und konnten sich retten. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus, vermutlich sei ein Brandbeschleuniger eingesetzt worden.

Ab Mitte Mai sollten 40 Asylbewerber in das frisch sanierte Haus einziehen. Seit Wochen gab es unter Führung der NPD Proteste gegen das Heim. Politiker und Bürger wollen sich jetzt dafür einsetzen, dass die Flüchtlinge trotzdem aufgenommen werden können.

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