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South Carolina nimmt umstrittene Südstaatenflagge vom Mast

South Carolina nimmt umstrittene Südstaatenflagge vom Mast
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In einer feierlichen Zeremonie holten Soldaten die Südstaatenflagge vor dem Kapitol in South Carolinas Hauptstadt Columbia für immer vom Mast.
Seit langem war die Konföderierten-Flagge umstritten. Laut Kritikern symbolisiere sie Rassismus und die einstige Sklaverei.
Anfang der Sechziger war sie aus Protest gegen die schwarze Bürgerrechtsbewegung aufgezogen worden.

Befürworter sehen in ihr hingegen ein identitätsstiftendes Symbol für die Südstaaten und ein Denkmal für die Kriegsopfer ihrer Vorfahren.

Möglich wurde das Einholen der Flagge, nachdem schliesslich auch das Repräsentantenhaus den Plan gebilligt hatte.

Der Flaggenstreit entfachte nach einem Amoklauf in South Carolina Mitte Juni, bei dem neun Afroamerikaner erschossen wurden. In sozialen Netzwerken posierte der 21-jährige Täter mit der Flagge.

Obama begrüsste den Schritt in South Carolina. Mehrere Staaten überlegen nun, ob die Flagge weiterhin an öffentlichen Plätzen wehen darf.

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