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Orbán: "Die Polizei leistet ausgezeichnete Arbeit"

Orbán: "Die Polizei leistet ausgezeichnete Arbeit"
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Von Euronews
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Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat das umstrittene Verhalten der Polizei gegenüber Flüchtlingen in Röskze verteidigt. Bisher sei man nett

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Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat das umstrittene Verhalten der Polizei gegenüber Flüchtlingen in Röskze verteidigt. Bisher sei man nett mit Flüchtlingen umgegangen, sagte Orbán. Doch bald könne sich das ändern.

“Wir sprechen hier über Menschen, die sich weigern, mit den ungarischen Behörden zu kooperieren und sie sogar angreifen und Dinge nach ihnen werfen. Wenn man bedenkt, dass es hier um die Rebellion von illegalen Migranten geht, dann hat die Polizei ausgezeichnete Arbeit geleistet – ganz ohne Gewaltanwendung”, erklärte Orbán.

Am Dienstag entscheidet das Parlament, ob der Krisenfall ausgerufen wird. Das würde unter anderem bedeuten, dass das MIlitär die Grenzschützer unterstützen könnte. Flüchtlinge könnten dann nach illegaler Einreise verhaftet werden. “Ab dem 15. September werden die ungarischen Behörden keine Nachsicht bei illegalen Grenzüberschreitungen mehr haben”, so Orbán.

Der 1.5 Meter hohe Stacheldrahtzaun an der Grenze zu Serbien soll bis Ende November um eine weitere, 4,5 Meter hohe Metallsperre ergänzt werden. Beim Bau setzt die Regierung Soldaten und Strafgefangene ein.

170.000 Flüchtlinge Migranten sind bisher von Serbien nach Ungarn eingereist. Ungarn ist Transitland für Flüchtlinge, die über die Balkanroute weiter nach Westeuropa wollen. Die Zustände in ungarischen Flüchtlingslagern werden immer wieder als untragbar beschrieben. Die EU hatte Ungarn wiederholt dazu aufgefordert, für bessere Aufnahmebedingungen zu sorgen.

RT Letter calling upon #Orban & all other EU leaders to meet international obligations to asylum seekers #refugeespic.twitter.com/QHScHjnkGQ

— ALDE Group (@ALDEgroup) 11 Septembre 2015

#Orban is planning a brutal clampdown on #refugees next week. Far from being ashamed, he seems proud of these possibly illegal measures

— Guy Verhofstadt (@GuyVerhofstadt) 11 Septembre 2015

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