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Uneinigkeit über russische Luftschläge in Syrien

Uneinigkeit über russische Luftschläge in Syrien
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Im syrischen Fernsehen wurde bestätigt, dass Präsident Baschar al-Assad seinen Amtskollegen Wladimir Putin in einem Brief um Unterstützung durch die russische Luftwaffe gebeten hatte.

Putin erklärte seinerseits: “Zuallererst unterstützen wir die syrische Armee nur in ihrem rechtmäßigen Kampf gegen terroristische Gruppierungen. Zweitens: Es handelt sich um Unterstützung aus der Luft ohne den Einsatz von Bodentruppen. Und drittens: Die Unterstützung ist zeitlich begrenzt – so lange die Offensive der syrischen Armee andauert.”

US-Außenminister John Kerry kritisierte das russische Vorgehen. Er sagte, die IS-Miliz könne nicht bezwungen werden, wenn der syrische Präsident im Amt bleibe.

“Wir dürfen und werden nicht den Kampf gegen die IS-Miliz mit Unterstützung für Assad verwechseln”, so Kerry. “Wir haben verdeutlicht, dass es uns große Sorge bereiten würde, wenn Russland Gebiete angreifen sollte, in denen weder die IS-Miliz noch Al-Kaida-nahe Gruppen agieren.”

Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Robert Work sagte, Russlands Vorgehen ohne vorherige militärische Abstimmung mit Washington sei “aggressiv”.

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