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Enthüllungen der "Panama Papers": Ramón Fonseca weist erhobene Vorwürfe gegen seine Anwaltskanzlei zurück

Enthüllungen der "Panama Papers": Ramón Fonseca weist erhobene Vorwürfe gegen seine Anwaltskanzlei zurück
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Ramón Fonseca, Mitgründer der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, erklärte, dass die kürzlich veröffentlichten Informationen illegal beschafft worden seien.
Er bestätigte aber die Echtheit der veröffentlichten Dokumente. Seine Firma habe sich nichts zuschulden kommen lassen:
“Alle Namen, die dort auftauchen, inklusive der Fußballer, der mafiösen Firmen, gehören nicht zu unseren Kunden. Sie sind die Kunden von Bankvermittlern, die eine unserer Kapitalgesellschaften gekauft und wieder verkauft haben. Sie nutzen das für wer weiß was. “

Alle Namen, die dort auftauchen, gehören nicht zu unseren Kunden.

Die panamaische Regierung sagte ihre Unterstützung bei der Aufklärung der unerlaubter Finanzgeschäft zu: “Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik in allen Bereichen des Rechts- und Finanzwesens, wo nicht mit einem höchsten Maß an Transparenz gearbeitet wird”, so die Erklärung des Präsidialamts.

Auch der US-amerikanischer Whisteblower Edward Snowden meldete sich auf Twitter zu den Enthüllungen: “Das größte Leck in der Geschichte des Daten-Journalismus ist gerade veröffentlicht worden, und es geht um Korruption.”

Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbundes von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung, kündigte weitere Veröffentlichungen an.

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