Der Angriff sei eine \u0022inakzeptable Provokation\u0022 gewesen, sagte dagegen Lawrow. Russland bestehe auf einer \u0022eingehenden und unabh\u00e4ngigen Untersuchung\u0022. \u0022Ich denke, dass wir von emotionalen Reaktionen und sofortigen \u00f6ffentlichen Kommentaren absehen sollten und anstelle dessen zuerst untersuchen und sehr professionell sein sollten\u0022, sagte Lawrow. Er habe sich \u0022wie in einem Paralleluniversum\u0022 gef\u00fchlt, als er Lawrow zugeh\u00f6rt habe, entgegnete Kerry.

Lavrov rejects claims that aid convoy hit by Syria\u2019s Air Force https://t.co/YWw05kVp4b

— TASS (tassagency_en) 21. September 2016 Das russische Milit\u00e4r hat zum Zeitpunkt des Angriffs auf den UN-Konvoi nach eigenen Angaben ein unbemanntes Flugzeug der US-gef\u00fchrten Koalition in der N\u00e4he geortet. Eine Drohne vom Typ Predator sei vom St\u00fctzpunkt Incirlik in der T\u00fcrkei aufgestiegen, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge in Moskau. \u201cEs ist die Frage, zu welchem Zweck sie sich dort befand\u201d, sagte der Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums. Konaschenkow wies erneut Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, Moskau habe den Konvoi angegriffen. \u201cZum fraglichen Zeitpunkt befanden sich keine russischen Flugzeuge dort.\u201d Russian Defense Ministry spotted 'Predator' drone in area where UN convoy was attacked https://t.co/cLrbZxn3aL\u2014 TASS (@tassagency_en) 21. September 2016 Der einzige Weg, das Vertrauen in eine Waffenruhe wieder herzustellen, bestehe darin, keine Flugzeuge mehr \u00fcber den Schl\u00fcsselorten fliegen zu lassen und humanit\u00e4re Hilfe zur\u00fcckzubringen, sagte der US-Au\u00dfenminister. \u201cWenn das passiert, gibt es eine Chance, dem Prozess wieder Glaubw\u00fcrdigkeit zu verleihen.\u201d Auch Lawrow sprach sich f\u00fcr eine Wiederaufnahme der Waffenruhe aus. \u201cWir sind \u00fcberzeugt, dass dies nur mit parallelen, synchronen Schritten aller Seiten m\u00f6glich ist.\u201d", "dateCreated": "2016-09-21 19:04:40", "dateModified": "2019-12-09 10:08:54 +01:00", "datePublished": "2016-09-21 19:04:40 +02:00", "image": { "@type": "ImageObject", "url": "https://static.euronews.com/articles/344619/1440x810_344619.jpg", "width": "1440px", "height": "810px", "caption": "Russland und die USA haben sich gegenseitig wegen des t\u00f6dlichen Angriffs auf einen Hilskonvoi in Syrien schwere Vorw\u00fcrfe gemacht.", "thumbnail": "https://static.euronews.com/articles/344619/385x202_344619.jpg", "publisher": { "@type": "Organization", "name": "euronews", "url": "https://static.euronews.com/website/images/euronews-logo-main-blue-403x60.png" } }, "author": { "@type": "Person", "name": "Euronews", "url": "https://de.euronews.com/", "sameAs": [ "https://www.facebook.com/de.euronews", "https://twitter.com/euronewsde", "https://flipboard.com/@euronewsde", "https://www.linkedin.com/company/euronews", "https://www.instagram.com/euronews_deutsch/", "https://t.me/euronewsde" ] }, "publisher": { "@type": "Organization", "name": "Euronews", "legalName": "Euronews", "url": "https://de.euronews.com/", "logo": { "@type": "ImageObject", "url": "https://static.euronews.com/website/images/euronews-logo-main-blue-403x60.png", "width": "403px", "height": "60px" }, "sameAs": [ "https://www.facebook.com/de.euronews", "https://twitter.com/euronewsde", "https://flipboard.com/@euronewsde", "https://www.linkedin.com/company/euronews", "https://www.instagram.com/euronews_deutsch/", "https://t.me/euronewsde" ] }, "video": { "@type": "VideoObject", "contentUrl": "https://video.euronews.com/mp4/med/EN/NW/SU/de/160921_NWSU_181A0-200153_G.mp4", "description": "Russland und die USA haben sich gegenseitig wegen des t\u00f6dlichen Angriffs auf einen Hilskonvoi in Syrien schwere Vorw\u00fcrfe gemacht.", "duration": "PT1M20S", "embedUrl": "https://de.euronews.com/embed/344619", "height": "202px", "name": "Angriff auf Hilfskonvoi in Syrien: USA und Russland mit gegenseitigen Vorw\u00fcrfen", "thumbnailUrl": "https://static.euronews.com/articles/344619/385x202_344619.jpg", "uploadDate": "2016-09-21 19:04:40", "videoQuality": "md", "width": "385px", "inLanguage": { "name": "de-DE", "alternateName": "en", "description": "https://de.euronews.com", "identifier": "en", "url": "https://de.euronews.com", "inLanguage": "de-DE" }, "publisher": { "@type": "Organization", "name": "Euronews", "legalName": "Euronews", "url": "https://de.euronews.com/", "logo": { "@type": "ImageObject", "url": "https://static.euronews.com/website/images/euronews-logo-main-blue-403x60.png", "width": "403px", "height": "60px" }, "sameAs": [ "https://www.facebook.com/de.euronews", "https://twitter.com/euronewsde", "https://flipboard.com/@euronewsde", "https://www.linkedin.com/company/euronews", "https://www.instagram.com/euronews_deutsch/", "https://t.me/euronewsde" ] } } }, { "@type": "WebSite", "name": "Euronews.com", "url": "https://de.euronews.com/", "potentialAction": { "@type": "SearchAction", "target": "https://de.euronews.com/search?query={search_term_string}", "query-input": "required name=search_term_string" }, "sameAs": [ "https://www.facebook.com/de.euronews", "https://twitter.com/euronewsde", "https://flipboard.com/@euronewsde", "https://www.linkedin.com/company/euronews", "https://www.instagram.com/euronews_deutsch/", "https://t.me/euronewsde" ] } ] }

Angriff auf Hilfskonvoi in Syrien: USA und Russland mit gegenseitigen Vorwürfen

Angriff auf Hilfskonvoi in Syrien: USA und Russland mit gegenseitigen Vorwürfen
Von Euronews
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Russland und die USA haben sich gegenseitig wegen des tödlichen Angriffs auf einen Hilskonvoi in Syrien schwere Vorwürfe gemacht.

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Die Vereinten Nationen haben eine Untersuchung des Angriff auf einen Konvoi mit Hilfsgütern in Syrien mit 21 toten Zivilisten angekündigt. “Ich schaue mir Möglichkeiten an, um diese und andere Greueltaten gegen Zivilisten energisch zu untersuchen”, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Mittwoch in New York vor dem UN-Sicherheitsrat. Der Hilfskonvoi war am Montag nach dem Scheitern der Waffenruhe angegriffen worden, bei einem Luftangriff im Norden Syriens waren am Mittwoch erneut vier Mitarbeiter einer medizinischen Hilfsorganisation getötet worden.

Russland und die USA lieferten sich daraufhin einen Schlagabtausch im UN-Sicherheitsrat. US-Außenminister John Kerry drängte seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow sichtlich verärgert dazu, die Verantwortung für den Angriff auf den Hilfskonvoi zu übernehmen. “Ich möchte wirklich eine Anerkennung der Verantwortung”, sagte Kerry. “Das hier ist ein Moment der Wahrheit für Präsident Putin und für Russland.”

This is a moment of truth in #Syria, for Russia & the regime, for opposition, for international community. Cannot let spoilers prevail.

— John Kerry (JohnKerry) <a href="https://twitter.com/JohnKerry/status/778628410948087808">21. September 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <br><br>Der Angriff sei eine "inakzeptable Provokation" gewesen, sagte dagegen Lawrow. Russland bestehe auf einer "eingehenden und unabhängigen Untersuchung". "Ich denke, dass wir von emotionalen Reaktionen und sofortigen öffentlichen Kommentaren absehen sollten und anstelle dessen zuerst untersuchen und sehr professionell sein sollten", sagte Lawrow. Er habe sich "wie in einem Paralleluniversum" gefühlt, als er Lawrow zugehört habe, entgegnete Kerry. <br><br> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Lavrov rejects claims that aid convoy hit by Syria’s Air Force <a href="https://t.co/YWw05kVp4b">https://t.co/YWw05kVp4b</a></p>&mdash; TASS (tassagency_en) 21. September 2016

Das russische Militär hat zum Zeitpunkt des Angriffs auf den UN-Konvoi nach eigenen Angaben ein unbemanntes Flugzeug der US-geführten Koalition in der Nähe geortet. Eine Drohne vom Typ Predator sei vom Stützpunkt Incirlik in der Türkei aufgestiegen, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge in Moskau. “Es ist die Frage, zu welchem Zweck sie sich dort befand”, sagte der Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums. Konaschenkow wies erneut Vorwürfe zurück, Moskau habe den Konvoi angegriffen. “Zum fraglichen Zeitpunkt befanden sich keine russischen Flugzeuge dort.”

Russian Defense Ministry spotted 'Predator' drone in area where UN convoy was attacked https://t.co/cLrbZxn3aL

— TASS (@tassagency_en) 21. September 2016

Der einzige Weg, das Vertrauen in eine Waffenruhe wieder herzustellen, bestehe darin, keine Flugzeuge mehr über den Schlüsselorten fliegen zu lassen und humanitäre Hilfe zurückzubringen, sagte der US-Außenminister. “Wenn das passiert, gibt es eine Chance, dem Prozess wieder Glaubwürdigkeit zu verleihen.” Auch Lawrow sprach sich für eine Wiederaufnahme der Waffenruhe aus. “Wir sind überzeugt, dass dies nur mit parallelen, synchronen Schritten aller Seiten möglich ist.”

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