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Schweres Beben vor Japan löst kleinen Tsunami aus

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Von Euronews
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In der japanischen Katastrophenregion Fukushima bebt erneut die Erde. Diesmal sind die Menschen anscheinend mit dem Schrecken davongekommen. Das Beben erinnerte viele an die Katastrophe von 2011.

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In der japanischen Katastrophenregion Fukushima bebt erneut die Erde. Diesmal sind die Menschen anscheinend mit dem Schrecken davongekommen. Das Beben erinnerte viele an die Katastrophe von 2011.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat den Norden Japans erschüttert. Gebäude in der Hauptstadt Tokio und andernorts gerieten ins Wanken. Für die Region Fukushima wurde eine Tsunami Warnung ausgegeben. Die Menschen in den Küstengebieten wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Flutwellen von bis zu 1,40 Meter Höhe sind aufs Land getroffen. Das ist deutlich weniger als vor fünfeinhalb Jahren. Damals hatte ein gewaltiger Tsunami die Region verwüstet und mehr als 18.000 Menschen in den Tod gerissen.

#Japan: Ein schweres Erdbeben hat die japanische Katastrophenregion #Fukushima erschüttert. https://t.co/TfFgp0bxkc

— Der Tagesspiegel (@tagesspiegel) 21 novembre 2016

Im Atomkraftwerk Fukushima Daichi war es 2011 zu einem Gau gekommen. Das jüngste Beben hat die Atomruine offenbar nicht beschädigt.

Im funktionierenden Atomkraftwerk Fukushima Daini fiel zwischenzeitlich die Kühlung in einem Abklingbecken aus. Doch mittlerweile läuft sie wieder.

Tepco, der Betreiber der beiden AKWS, teilte auf Twitter mit, dass alles im grünen Bereich sei:

#Fukushima Daiichi and Daini Units – no abnormalities found, no radiation level changes detected, no injuries reported after the earthquake

— TEPCO (@TEPCO_English) 22 novembre 2016

Nach Angaben der japanischen Regierung wurden bei dem Beben mindestens sechs Menschen leicht verletzt. Die Meteorologen warnten für die nächsten Tage vor Nachbeben.

Japan wird immer wieder von Erdstößen heimgesucht. Im Frühjahr bebte der Süden des Landes. Dabei hatte es Tote und schwere Schäden gegeben.

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