Auch toll... Wo Mäuse essen gehen und Pferde Geld für Kinder sammeln

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Von Euronews
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Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind .

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Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind .

London: Falsche Pferde rennen für den guten Zweck

Menschen, die als Pferde verkleidet durch die Stadt traben: Das hat in London Tradition. Am vergangenen Sonntag verwandelten etwa 20 Paare den Stadtteil Greenwich in eine Arena für Plüschpferde. Beim alljährlichen London Pantomime Horse Race stülpen sich zwei Menschen jeweils ein Kostüm über. Für den guten Zweck rennen sie dann durch die Straßen – Trinkpausen im Pub sind natürlich eingeplant.

Im siebten Jahr der Veranstaltung wurde für den “Sick Children’s Trust” gesammelt. Eine Hilfsorganisation, die sich darum kümmert, dass schwerkranke Kinder zu Hause versorgt werden können. Jedes falsche Pferd repräsentierte ein Land. Wer spenden will, musste sich online registrieren und angeben, für welches Team er oder sie Geld geben will. Je nach erreichter Summe wurden die Startplätze verteilt.

The London Pantomime Horse Race 2016 hits the street of Greenwich today, tag along to cheer for your favorite horse #pantohorserace#londonpic.twitter.com/3q9CBS0oFs

— Merlin Events (@MerlinEvents) 11. Dezember 2016

Malmö: Hier ist die Maus Zuhaus

Oben essen Menschen Döner, unten speisen Mäuse italienisch: Seit Tagen sorgen Maus-Läden in entsprechender Größe im schwedischen Malmö für Aufregung. Im “Il Topolino” (der italienische Name für “Micky Maus” oder einfach nur die Bezeichnung für “Mäuschen”) können die Nager Käse und Cracker ordern. Nebenan im Feinkostladen “Noix de Vie” gibt es Nüsse, Mandeln und Pistazien.

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Ein von AnonyMouse (@anonymouse_mmx) gepostetes Foto am 7. Dez 2016 um 1:24 Uhr

Die Menschen, die hinter dem Projekt stecken, gehen offenbar davon aus, dass Mäuse Fahrrad fahren und beim Essen gerne draußen sitzen: Sie haben auch winzig kleine Möbel und ein Rad auf den Bürgersteig gesetzt. Auch andere Miniatur-Details wie eine Markise, ein Blumenbeet, eine Speisekarte, ein Mülleimer und Inneneinrichtung fehlen nicht. Ein Schriftzug unter einem Mickymauslogo an der Wand verrät, dass die Künstlergruppe, die dahinter steckt, Anonymouse heißt. Mehr ist über die Urheber nicht bekannt.

#anonymouse #anonymouse_mmx #Malmö

Ein von AnonyMouse (@anonymouse_mmx) gepostetes Foto am 17. Okt 2016 um 9:31 Uhr

Der “Huffington Post” verrieten sie allerdings: “Die Idee war, Dinge zu benutzen, die Mäuse selbst hätten sammeln und wiederverwenden können.” Die Schwedinnen und Schweden seien von der Idee so begeistert gewesen, dass sie selbst Mini-Brötchen für die Mäuse gebacken und winzige Poster aufgehängt hätten, schrieben die Künstler. Auf Instagram wünschen sich Nutzer Mäuse-Restaurants auch in ihren Heimatorten. Dazu sagten “Anonymouse” nur: “Ohne zuviel zu verraten, können wir euch erzählen, dass wir an einem neuen Ort arbeiten, und dass ihr 2017 viel mehr sehen können werdet!”

#anonymouse_mmx anonymouse #möllan</a></p> <p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">Ein von AnonyMouse (anonymouse_mmx) gepostetes Foto am 25. Nov 2016 um 17:05 Uhr

China: Unternehmen gehen hart gegen Raucher vor

China ist das größte Raucherland der Welt, doch auch in dem Riesenreich haben es Nikotinsüchtige immer schwerer: Ab Ende des Jahres darf auf öffentlichen Plätzen nicht mehr gequalmt werden.
Bereits seit 2015 ist Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Bussen, Restaurants und Zügen verboten. Von dem Verbot sind auch Unternehmen betroffen.

Der Widerstand der Raucher in chinesischen Büros ist allerdings groß. Unternehmen wollen jetzt dagegen vorgehen. In einigen Firmen werden freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgesucht, die das Verbot überwachen sollen. Kolleginnen und Kollegen sollen diesen Freiwilligen Bescheid geben, sobald jemand mit einer Zigarette gesichtet wird.

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