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20 Jahre Kampf gegen Landminen

Minenräumung in Afghanistan
Minenräumung in Afghanistan
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Von Andrea Büring mit dpa, reuters
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Wegen der Krisenherde in der Ukraine, in Syrien und im Jemen gibt es wieder mehr Landminenopfer.

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20 Jahre ist es her, dass das Abkommen gegen Landminen unterzeichnet wurde - die so genannte Ottawa-Konvention. Sie verbietet den Einsatz, die Lagerung, Herstellung und Weitergabe von Antipersonenminen und schreibt ihre Vernichtung vor.

Kolumbianisches Landminenopfer

Damals als großer Abrüstungserfolg gefeiert, sprechen die betroffenen Organisationen heute von "unfinished business", so auch der Name der Konferenz, die an diesem Montag in Ottawa Bilanz zieht. 

Der Landminenvertrag trat am 1. März 1999 in Kraft und wurde bisher von 162 Staaten ratifiziert. 34 Staaten traten dem Abkommen nicht bei, unter ihnen die USA, Russland und China. Seit Inkrafttreten des Vertrags ging die jährliche Zahl der Landminenopfer stark zurück. Von bis zu 25.000 auf zuletzt rund 6.000. In diesem Jahr stieg die Opferzahl allerdings wieder an.

Das liegt an den ungelösten Konflikten in Afghanistan, Syrien und der Ukraine. Eine Minenräumung kann dort nicht stattfinden. Immer noch leben 60 Millionen Menschen in der ständigen Gefahr, durch Landminen oder nicht explodierte Bomben getötet oder verstümmelt zu werden. Auch 20 Jahre später ist das Ottawa-Abkommen deshalb "unfinished business".

Journalist • Andrea Büring

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