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Inés Arrimadas (36) macht "Ciutadans" zur stärksten Partei

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Inés Arrimadas (36) macht "Ciutadans" zur stärksten Partei

Inés Arrimadas (36) macht "Ciutadans" zur stärksten Partei
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Sie ist die Siegerin der Wahlen, regieren wird sie aller Voraussicht nach trotzdem nicht - Inés Arrimadas, die Frau, die Katalonien vor den Nationalisten retten wollte, Spitzenkandidatin für das Amt als Regierungschefin in Barcelona. Ihre Partei "Ciudadanos" (auf Katalanisch "Ciutadans") errang 37 Sitze und wurde stärkste Kraft - aber wegen des schlechten Abschneidens ihrer möglichen Koalitionspartner gibt es keine Chance auf eine Regierungsbildung. Trotzdem feierten die Anhänger der 36-Jährigen den Sieg der Partei.

Inès Arrimadas sagte auf der Wahlparty: "Wir haben die Wahlen für das katalanische Parlament gewonnen. Zum ersten Mal in Kataloniens Geschichte gewinnt eine verfassungstreue Partei - und das ist . 1,1 Millionen Katalanen haben uns gewählt. Ich möchte jetzt nur einen Million und einhunderdtausendmal DANKE zu ihnen allen sagen."

Der katalanische Ableger der Sozialisten setzte besonders auf Verhandlungen und eine schrittweise Erweiterung der Autonomie in Katalonien. Spitzenkandidat Miquel Iceta hatte die Separatisten zuletzt erneut zur Vernunft aufgerufen - die Wähler haben es quittiert, die Sozialisten gewannen noch einen einen Sitz hinzu und haben jetzt 17 Sitze.

Besonders hart traf es die in Madrid regierende "Partido Popular" von Mariano Rajoy. Sie rutschte von 11 auf vier Sitze ab und wird künftig als kleinste Fraktion im Regionalparlament vertreten sein. Damit straften die Wähler das international als brutal gerügte Vorgehen und die anschließende Aufhebung der regionalen Autonomie Kataloniens samt Absetzung der Regierung ab.