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Paris hat nasse Füße

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Paris hat nasse Füße
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In Frankreichs Hauptstadt Paris steigt der Pegel der Seine weiter: Rund 5,20 Meter wurden gemessen - mehr als das Doppelte des Durchschnitts.

Dies hat die Behörden dazu veranlasst, Strassen zu schließen, einschliesslich der Routen rund um den Eiffelturm.  Nahe der Seine gelegene Straßen und Wege sind schon seit Monatsbeginn gesperrt.

Wegen des Hochwassers ist der Schiffsverkehr auf der Seine untersagt, Bootsrundfahrten für Touristen fallen bis auf Weiteres aus. Die Eisenbahngesellschaft SNCF schloss wegen des Hochwassers mehrere Innenstadt-Stationen der vielbenutzten Pariser Schnellbahn-Linie RER C.

Für Besucher des Louvre-Museums gelten erste Zugangsbeschränkungen. Die Abteilung Islamische Kunst sei bis mindestens Sonntag teilweise geschlossen, so das Museum.

Die Bewohner der französischen Hauptstadt sind Kummer gewöhnt: Während des Hochwassers im Sommer 2016 hatte der Louvre zahlreiche wertvolle Kunstschätze aus seinen Kellerräumen in höhere Etagen gerettet. Der Touristenmagnet war deshalb über vier Tage geschlossen.

Die weiteren Aussichten: Es wird nicht erwartet, dass die Sturmbedingungen in den kommenden Tagen nachlassen werden. Bis zum Wochenende könnte die Seine in Paris rund 6 Meter erreichen, warnte die Polizei. Für Paris und für acht angrenzende Départements gilt bis auf Weiteres die zweihöchste Überschwemmungswarnstufe „Orange“. Im Pariser Umland « Ile-de-France « wurden rund 395 Personen vorsorglich evakuiert.

Zum Höchststand (8,62 Meter) aus dem Jahr 1910 fehlen immer noch rund 3 Meter.

su mit dpa, AFP