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Mehr als 400 Tote in Ost-Ghouta - "Nichts funktioniert mehr"

Mehr als 400 Tote in Ost-Ghouta - "Nichts funktioniert mehr"
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Von Kirsten Ripper mit REUTERS
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Allein in den vergangenen Tagen sind 350 Menschen in Ost-Ghouta - laut UN-Angaben - getötet worden. Die syrischen Regierungstruppen bombardieren vor allem Krankenhäuser.

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Am fünften Tag in Folge haben Regierungstruppen das von Aufständischen kontrollierte Ost-Ghouta bombardiert. Nicht nur Krankenwagen auch Kliniken werden offenbar ganz gezielt angegriffen. Laut UN-Angaben wurden in den vergangenen Tagen etwa 400 Menschen getötet - darunter viele Kinder.

Die Situation im seit Jahren eingekesselten Vorort der Hauptstadt Damaskus war schon vor den jüngsten Angriffen katatrophal. Ärzte und Pfleger können den Verletzten kaum helfen. Einer der Helfer klingt verzweifelt: "Die Klinik funktioniert nicht mehr. Der OP, die Inkubatoren, die Pädiatrie - nichts funktioniert. Alles ist zerstört, das ganze Krankenhaus, Vier Luftangriffe haben das Gebäude getroffen, dann gab es noch Artilleriefeuer."

Viele Politiker fordern einen Waffenstillstand. Auch Angela Merkel hat die Angriffe verurteilt. "Wir müssen alles, was in unserer Kraft steht tun, damit dieses Massaker ein Ende findet“, sagte die deutsche Kanzlerin im Bundestag, dabei richtete sie auch andie Verbündeten des "Assad-Regimes, ganz besonders Iran und Russland."

Viele Beobachter vergleichen die Situation in Ost-Ghouta, wo 400.000 Menschen eingekesselt sind,  mit der in Aleppo - auch in der Metropole im Norden wurde der Teil der Stadt, den islamistische Rebellen kontrollierten, völlig zerstört, bevor die Assad-Regierung wieder die Kontrolle übernahm.

Wie die Verletzten - mehr schlecht als recht - behandelt werden, zeigt das Video der Nachrichtenagentur AFP.

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