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Winter in Europa: Wer hat Angst vor der „Bestie aus dem Osten“?

Winter in Europa: Wer hat Angst vor der „Bestie aus dem Osten“?
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Die Briten nennen den Wintereinbruch in ganz Europa scherzhaft "The Beast from the East" ("Die Bestie aus dem Osten"). Eine solche Kälte war um diese Jahreszeit seit drei Jahrzehnten nicht mehr da.

Starke Schneefälle haben an vielen Orten den Verkehr ausgebremst. Hunderte Züge, Schulstunden und Dutzende Flüge wurden für Montag und Dienstag gestrichen, so Medienberichte („Sky News“).

Die Behinderungen durch das Wetter sollen in den nächsten Tagen anhalten. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, sich vor allem um hilflose Senioren und Obdachlose zu kümmern.

Am Flughafen Dublin nahm sich ein Gepäckfahrer die Erkenntnis des ADAC zu Herzen: „Laut den Ergebnissen unserer Unfallforschung entstehen 80 Prozent der Unfälle auf Schnee und Eis durch Kontrollverlust.“ Und legte einen Schleuderkurs auf der Piste hin.

SPANIEN

Auch in Spanien haben heftige Schneefälle zu Behinderungen im Straßen- und Flugverkehr geführt. Mehr als 100 Schulen blieben geschlossen. Besonders schlimm war die Situation in der Hauptstadt Madrid, wo zeitweise zwei der vier Pisten des Flughafens Barajas geschlossen wurden, um den Schnee wegzuräumen. Dutzende Flüge konnten nur mit Verspätung starten und landen, einige Maschinen wurden auf Airports in anderen spanischen Städten umgeleitet.

In San Sebastian wurden zwei Schwimmer gesichtet. Kleiner Tipp für die Unentwegten:

Am Nordpol ist es zwar zur Zeit 24 Stunden finster - Polarnacht. Doch der Frost ist jetzt in Europa: Der Dänische Wetterdienst DMI meldet Plusgrade auf Nordgrönland.

su mit dpa

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