Eilmeldung

Frankreich-Reisende aufgepasst: Streik an 2 von 5 Tagen

Frankreich-Reisende aufgepasst: Streik an 2 von 5 Tagen
Copyright
REUTERS/Stephane Mahe
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Viele Franzosen verfluchen diesen Donnerstag, aber der Streik bei der Bahn und bei den Staatsbediensteten in Frankreich ist erst der Anfang. Am 22. März sind etwa die Hälfte aller Züge ausgefallen.

Die Gewerkschaften der Angestellten der staatlichen SNCF haben schon einen Kalender vorgelegt, nach dem sie auch im April und im Mai weiterstreiken wollen: an zwei von fünf Tagen ist Chaos an den französischen Bahnhöfen vorprogrammiert.

Die genauen Streiktage können Sie hier unten im Artikel im Streik-Kalender nachlesen.

Die Protestbewegung erinnert an die Streiks vergangener Jahre oder gar Jahrzehnte. Da blieben Züge an der Grenze stehen, Reisende waren stunden-, manchmal sogar tagelang blockiert.

Die meisten Franzosen haben angefangen, alternative Verkehrsmittel zu organisieren, viele würden an den Streiktagen am liebsten zu Hause bleiben. Denn der Streik betrifft auch die Regionalzüge, die viele Pendler benutzen.

An diesem Donnerstag bliebben viele Schulen und Kinderkrippen geschlossen. Es ist der erste wichtige Streiktag gegen die Arbeitsmarktpolitik von Präsident Emmanuel Macron. Die Regierung will den Status der Bahnangestellten reformieren.

An den Demonstrationen, die in ganz Frankreich stattfinden, nahmen auch Rentner teil, die beklagen, dass sich ihre finanzielle Situation in den vergangenen Jahren ständig verschlechtert habe. Die Schüler und Studenten gingen ebenfalls auf die Strassen, sie fordern weniger Selektion im Bildungssystem. In Paris führten die Protestmärsche zur Place de la Bastille.

Da auch die Luftfahrtkontrolleure streiken, fallen auch etwa 30 Prozent der Flüge aus.

Doch am stärksten betroffen ist der Zugverkehr. Von Toulouse nach Paris fahren an diesem Donnerstag beispielsweise von den normalerweise acht Schnellzügen nur zwei, die schon am frühen Morgen voll waren. In die TGVs darf man in Frankreich nur mit einer Reservierung einsteigen.

lll

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.