Palästinensisches Flüchtlingsviertel bei Damaskus weiterhin unter Beschuss

Rauchsäulen steigen über beschossenen Gebäuden südlich von Damaskus auf
Rauchsäulen steigen über beschossenen Gebäuden südlich von Damaskus auf
Von Leo Eder
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Das palästinensische Flüchtlingsviertel Jarmuk sowie die nahegelegene Stadt al-Hadschar al-Aswad werden weiterhin von der syrischen Luftwaffe angegriffen.

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Die syrische Luftwaffe hat erneut Ziele südlich der syrischen Hauptstadt Damaskus unter Beschuss genommen.

Wie das syrische Staatsfernsehen berichtet, gilt die Operation Gräben und Tunneln, die der IS angelegt haben soll.

Das palästinensische Flüchtlingsviertel Jarmuk und die nahegelegene Stadt al-Hadschar al-Aswad liegen im Süden von Damaskus. Jarmuk befindet sich seit 2015 in der Hand des IS. Auch syrische Rebellen halten Stellungen im Gebiet.

Die Gegend ist der letzte Teil von Damaskus, der nicht durch die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad kontrolliert wird.

Laut Journalisten vor Ort soll das Militär die Ziele unter heftigen Beschuss genommen haben. Mindestens 12 Menschen, darunter Frauen und Kinder, sind dort getötet worden.

Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, UNRWA, erklärte in einer Mitteilung große Besorgnis über das Schicksal tausender Zivilisten nach den tagelangen Kämpfen in Jarmuk. Die Organisation schätzt, dass sich in Jarmuk etwa 6000 palästinensische Flüchtlinge aufhalten und weitere 6000 in umliegenden Gebieten.

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