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ARD-Dopingexperte Seppelt verzichtet auf Reise zur WM in Russland

ARD-Dopingexperte Seppelt verzichtet auf Reise zur WM in Russland
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ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt wird nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland reisen.

Wie die ARD-Tagesthemen berichten, sei das Risiko für den 55 Jahre alten TV-Journalisten nach einer Analyse der Bundessicherheitsbehörden zu groß.

Die Entscheidung sei nach einem Gespräch von ARD-Verantwortlichen mit Bundesaußenminister Heiko Maas getroffen worden.

In der Begründung hieß es, "dass das Auswärtige Amt die Analysen auch der zuständigen Innenbehörden ernst nehmen müsse und mit Blick auf Sicherheitsfragen zu keiner andersgelagerten Einschätzung gelangen könne".

Seppelt hatte wesentlich zur Aufklärung des systematischen Sportbetrugs in Russland beigetragen und gilt deshalb in dem WM-Ausrichterland als Staatsfeind.

Dem Berliner Journalisten war im Mai das Visum für die WM verweigert worden. Diese Entscheidung war, auch auf internationalen Druck von Russland wieder zurückgenommen worden.

Hajo Seppelt sollte im Falle einer Einreise aber zu den laufenden russischen Ermittlungen gegen den Doping-Kronzeugen Grigori Rodschenkow vernommen werden.