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Iván Duque gewinnt Stichwahl um Präsidentenamt

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Copyright REUTERS/Andres Stapff
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Von Euronews
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Das Wahlamt in Kolumbien erklärte, Duque habe 53,95 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt. Gegenkandidat Gutavo Petro hatte mit 41,83 Prozent das Nachsehen und räumte seine Niederlage bereits ein.

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Der konservative Kandidat Iván Duque hat die Präsidentenwahl in Kolumbien gewonnen. Der Rechtsanwalt erreichte in der Stichwahl 53,95 Prozent der Stimmen. Das gab das Wahlamt nach Auszählung fast aller Stimmen bekannt.

Gegenkandidat Gustavo Petro von der linksgerichteten Bewegung Colombia Humana kam demnach auf 41,83 Prozent.

Wahlsieger Duque will das Friedenabkommen mit den Farc-Rebellen ändern: "Dies ist die Möglichkeit, auf die wir gewartet haben, um die Kapitel der Polarisierung und des Leidens zu beenden. Ich erkenne in Kolumbien keine Feinde. Ich verspüre keinen Hass und werde auch nicht hasserfüllt regieren. Kein Hass gegenüber Kolumbianern."

Farc-Friedensabkommen ist stark umstritten

Duque gilt als politischer Ziehsohn von Ex-Präsident Álvaro Uribe, der wiederum einer der schärfsten Kritiker des Friedensabkommens mit der Guerilla ist. Auch bei einer Volksabstimmung bekam der Vertrag keine Mehrheit. Duque hatte daraufhin angekündigt, er wolle das Friedensabkommen "in Stücke reißen".

Der international bejubelte Friedensprozess ist in Kolumbien stark umstritten, obwohl weite Teile des Landes wieder frei zugänglich und befriedet sind. Nach Einschätzung der Duque-Anhänger hat der Staat den Farc-Rebellen allerdings zu viele Zugeständnisse gemacht.

Auf Duque warten auch andere Herausforderungen wie der Kampf gegen die weiter vorherrschende Armut in Kolumbien, die Friedensverhandlungen mit der Guerillaorganisation ELN sowie die Ausbreitung von Bandenkriminalität und Drogenhandel.

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