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Geplanter Anschlag: Islamistischer Russe in Berlin verhaftet

Geplanter Anschlag: Islamistischer Russe in Berlin verhaftet
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Von Euronews
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Laut Bundesanwaltschaft soll der 31-jährige Magomed-Ali C. mit dem in Frankreich inhaftierten Islamisten Clement B. einen Sprengstoffanschlag vorbereitet haben. Im Herbst 2016 soll er in seiner Berliner Wohnung eine größere Menge des Sprengstoffs TATP aufbewahrt haben.

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Spezialeinsatzkräfte der Polizei haben einen Russen in seiner Berliner Wohnung festgenommen, der einen Sprengstoffanschlag in Deutschland geplant haben soll. Der 31-jährige Magomed-Ali C. sei dringend verdächtig, mit dem in Frankreich inhaftierten Islamisten Clement B. eine schwere staatsgefährdende Gewalttat und ein Explosionsverbrechen vorbereitet zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. 

Sprengstoff TATP in Frankreich hergestellt

Clement B. hatte in Frankeich große Mengen des Sprengstoffs TATP hergestellt, der gleiche, der auch bei mehreren Anschlägen benutzt wurde, unter anderem in Manchester, Brüssel und Paris. Bei seiner Verhaftung 2017 wurden mehrere Schusswaffen und drei Kilo TATP gefunden. 

Anschlag in Deutschland geplant

Im Oktober 2016 soll er in seiner Berliner Wohnung eine größere Menge TATP aufbewahrt haben, mit dem später irgendwo in Deutschland ein Anschlag verübt werden sollte. Um diese Zeit suchten Polizisten Magomed-Ali C. zu Hause für eine sogenannte „Gefährderansprache“ an. Sein Komplize und er fürchteten entdeckt zu werden und trennten sich. Magomed-Ali C. blieb in Berlin, Clément B. reiste nach Frankreich, wo er im April 2017 verhaftet wurde - mit mehreren Schusswaffen und  drei Kilo TATP. 

Kontakt zu Berlin Attentäter Anis Amri möglich

Magomed-Ali C. soll sich in der Szene russisch-tschetschenischer Islamisten bewegt haben, ein Szenetreff war eine Moschee, in der auch der Berlin-Attentäter Anis Amri verkehrte. Im Handy des Attentäters fand sich unter Pseudonym auch die Telefonnummer von Clement B. 

Abschiebung ausgesetzt

Der als radikal-islamisch eingestufte Magomed C. sollte schon abgeschoben werden, allerdings legte der ein Attest über eine angebliche psychische Erkrankung vor, woraufhin ihm die Ausländerbehörde im Dezember 2017 eine Duldung bis zum 6. Dezember 2019 gewährte.

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