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Augenzeugen in Jacksonville: "Andere rannten um ihr Leben"

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Augenzeugen in Jacksonville: "Andere rannten um ihr Leben"

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Der Todesschütze von Jacksonville hat laut US-Medien selbst an dem Videospielturnier teilgenommen. Demzufolge habe der 24-Jährige nach seiner Niederlage die Schüsse abgefeuert. Im Zentrum des Wettbewerbs stand "Madden 19", das offizielle Videospiel der US-Profi-Football-Liga NFL. Als Siegprämie waren laut Medienberichten 5000 US-Dollar ausgelobt.

Berichte von Augenzeugen

Augenzeugin Taylor Poindexter beschrieb die Sekunden nach dem ersten Schuss: "Wir dachten zuerst an einen explodierten Luftballon. Aber dann fielen zwei, drei, vier weitere Schüsse. Wir gingen in Deckung, andere rannten um ihr Leben."

Augenzeuge Rico Martinez: "Ich hörte Schreie und Schüsse. Die Menschen rannten nur noch und schubsten sich gegenseitig. Jeder wollte da nur noch raus."

Auch Marquis Williams wurde Zeuge der Bluttat: "So etwas kann überall passieren, aber es darf eigentlich nirgendwo geschehen. Unsere Generation und alle anderen sollten zu einer öffentlichen Veranstaltung gehen und feiern können. Und dann wieder zur Familie zurückkehren."

Die Polizei in Jacksonville erklärte, der Tatverdächtige sei wegen des Videospielturniers aus dem rund 1000 Kilometer entfernten Baltimore nach Jacksonville gereist.

Florida war zuletzt am 14. Februar Schauplatz eines Blutbads nach Schusswaffengebrauch. An einer Highschool in Parkland erschoss ein 19-Jähriger damals 14 Jugendliche und drei Erwachsene.